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Praktische Umrechner für Temperatur, Größe und Gewicht
Medizinische Rechner zur Beurteilung von Gewicht, Fettstoffwechselstörungen, Lebererkrankungen und Anämien (Blutarmut)
Eine Liste der wichtigsten Laborparameter mit der Italienischen Bezeichnung, den Referenzwerten,
ihrer Bedeutung und der Interpretation von der Norm abweichender Werte
Die italienischen Handelsnamen häufig verwendeter Medikamente
Für werdende Mütter und Eltern
Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit
Kinderdosierungen häufig verabreichter Medikamente
Impfkalender
Für Reisende
Wichtige Informationen zu Reiseimpfungen und Prophylaxe – regelmäßig aktualisiert
UMRECHNER
RECHNER
REFERENZWERTE
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Unter 18.5 |
Von 18.5 bis 24.9 |
Von 25 bis 29.9 |
Von 30 bis 34.9 |
Von 35 bis 39.9 |
40 und mehr |
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Untergewicht |
Normalgewicht |
Übergewicht |
Fettleibigkeit Grad I |
Fettleibigkeit Grad II |
Fettleibigkeit Grad III |
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Der sog. Body Mass Index (BMI) ist ein aus Körpergröße und Körpergewicht abgeleiteter Wert zur Beurteilung von Unter-oder Übergewicht und zur Mitbeurteilung des kardiovaskulären Risikos. BMI = Körpergewicht (kg)/(Körpergröße (m).
Unter 18.5: Untergewicht
Von 18.5 – 24.9: Normalgewicht
Von 25.0 bis 29.9: Übergewicht – Prä-Adipositas
Von 30.0 bis 34.9: Übergewicht – Adipositas Grad I
Von 35.0 – 39.9: Übergewicht – Adipositas Grad II
40 und mehr: Schweres Übergewicht – Adipositas Grad III (Adipositas parmagna): Je höher der BMI bei Übergewicht ist, desto höher ist das Risiko für die Entwickung von gesundheitlichen Problemen und die Verschlimmerung bereits bestehender Erkrankungen. Zu den häufigsten Erkrankungen, die mit Übergewicht in Verbindung gebracht werden, zählen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Mellitus Typ II, Osteoarthritis und Krebs. In erster Linie besteht die Behandlung aus einer Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie. Manchmal sind eine Pharmakotherapie und manchen Fällen ein chirugischer Eingriff notwendig.
Der BMI muss immer zusammen mit dem klinischen Bild des Patienten beurteilt werden. Patienten mit einer großen Muskelmasse können einen höheren BMI aufweisen, ohne aber übergewichtig zu sein.
REFERENZWERTE
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Gesamtcholesterin |
HDL-Cholesterin |
LDL-Cholesterin |
Triglyceride |
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Erwünscht: weniger als 200 mg/dL |
Optimal: 60 mg/dL und höher |
Optimal: weniger als 100 mg/dL |
Normal: weniger als 150 mg/dL |
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LDL-Cholesterin / HDL-Cholesterin Quotient |
Triglyceride / HDL-Cholesterin Quotient |
Gesamtcholesterin / HDL-Cholesterin Quotient |
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Ideal: unter 2.0 |
Ideal: 2.0 oder weniger |
Ideal: unter 3.5 |
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FETTSTOFFWECHSEL
Die Messung der Fette ist eine Standardlaboruntersuchung, die die Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes und sein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erlaubt. Dabei werden das Gesamtcholesterin, das an HDL (high density lipoprotein = Lipoprotein hoher Dichte) gebundene Cholesterin, das an LDL (low density lipoprotein = Lipoprotein geringer Dichte) gebundene Cholesterin und die Triglyceride gemessen. Das an VLDL (very low density lipoprotein = Lipoprotein sehr geringer Dichte) gebundenen Cholesterin kann nicht dorekt gemessen werden, sondern wird aus dem Wert der Triglyceride abgeleitet, da VLDL etwa 5 % des Triglyceridwertes ausmacht.
Cholesterin ist ein Lipid (fettartige Substanz), dass in der Leber hergestellt oder über die Nahrung aufgenommen wird. Es ist start lipophil (fettlöslich) und daher nicht löslich in Blut, Lymphe oder Gallenflüssigkeit. Es muss deshalb in den sog. Mizellen verpackt oder an Lipoproteine (Eiweiße) gebunden werden. Das in der Leber hergestellte oder mit der Nahrung aufgenommene Cholesterin wird an VLDL oder LDL gebunden zu den Zielorganen transportiert. Der Rücktransport zur Leber erfolgt gebunden an HDL.
Cholesterin wird zur Herstellung von Vitamin D, verschiedenen Hormonen und der Gallenflüssigkeit (notwendig für die Verdauung) benötigt. Auch unser Gehirn braucht Cholesterin für eine korrekte Funktion.
Eine Erhöhung des Cholesterins macht keine Symptome. Die Beschwerden ergeben sich aus den Folgeschäden der Cholesterinerhöhung. Zu viel Cholesterin lagert sich in den Blutgefäßen ab, reduziert ihre Elastizität und kann die Blutgefäße verstopfen. Die daraus resultierenden Durchblutungsstörungen können zu Angina pectoris, Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Die Ursachen für einen erhöhten Cholesterinspiegel sind: ungesunde Lebensweise mit einer fett-und zuckerreichen Diät, Bewegungsmangel, Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes mellitus und bestimmte Medikamente (Kortison). Das Cholesterin kann aber auch erblich bedingt erhöht sein trotz gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung. Bei Frsauen erhöht sich das Cholesterin nach der Menopause.
Zu niedriges Cholesterin kann ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen. Es kann zu Verhaltensstörungen, Persönlichkeitstörungen wie Aggressivität und depressive Verstimmung führen. Gedächtnisverlust und Demenz können auftreten. Zu niedriges Cholesterin erhöht das Risiko für Tumorerkrankungen, die Infektanfälligkeit und wird in Verbindung gebracht mit einer verkürzten Lebenserwartung.
Gesamtcholesterin: Das gesamte Cholesterin aus alles Cholesterintypen bestehend. Es ist nicht ausreichend aussagekräftig bezüglich des kardiovaskulären Risikos und anderer Erkrankungen durch zu viel Cholesterin.
High-density Lipoprotein-Cholesterin (HDL-Cholesterin): Bei der Laboruntersuchung werden nicht die beiden Lipoproteine hoher oder niedriger Dichte, welche das Cholesterin für den Transport binden, gemessen, sondern die Menge des an sie gebundenen Cholesterins. HDL-Cholesterin wird oft auch das “gute” Cholesterin genannt. HDL–Cholesterin ist verantwortlich für die Bindung und den Rücktransport zur Leber von etwa einem Drittel des freien Cholesterins. Das HDL-Cholesterin einer Person sollte höher als 60 Miligramm pro Deziliter (mg(dl) oder mindestens 40 mg/dl betragen. Erniedrigte HDL-Cholesterin Werte oder ein erhöhter Gesamtcholesterin / HDL-Cholesterin Quotient werden mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Arteriosklerose in Verbindung gebracht. Jedoch stellen hohe HDL-Cholesterin Werte nicht automatisch einen Schutz vor Arteriosklerose dar.
Low-density Lipoprotein Cholesterin (LDL-Cholesterin): LDL-Cholesterin wird oft das “schlechte” Cholesterin genannt. LDL.Cholesterin transportiert freies Cholesterin von der Leber zu den Zielgeweben und Zielorganen. Ein erhöhter LDL-Cholesterin Wert erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die LDL-Cholesterin Werte sollten gemäß den Empfehlungen des Center for Diseases Control and Prevention (CDC) idealerweise unter 100 mg/dl oder zumindest unter 130 mg/dl betragen.
Very low-density Lipoprotein Cholesterin (VLDL-Cholesterin): VLDL-Cholesterin kann nicht direkt gemessen werden. Sein Wert kann indirekt aus dem Wert der Triglyceride berechnet werden, da VLDL-Cholesterin hauptsächlich Triglyceride transportiert und nur 5% Cholesterin. Somit macht das an VLDL-Cholesterin gebundene Cholesterin etwa 5 % des Triglycerid Wertes aus. Der VLDL-Cholesterin Cholesterin Wert sollte kleiner als 30 mg/dl sein. Es erhöht ebenfalls das kardiovaskuläre Risiko.
Triglyceride: Triglyceride sind die im Körper am häufigsten vorkommenden Fette. Sie speichern im Überschuß mit der Nahrung aufgenommene Energie. Hohe Triglycerid Werte in Verbindung mit hohem LDL-C oder niedrigem HDL-C erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hohe Triglycerid-Werte werden in Verbindung gebracht mit einem erhöhten Risiko für einer Bauchspeicheldrüsenentzündung und zusammen mit erhöhten Zuckerwerten für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II. Der Triglycerid Wert sollte idealerweise weniger als 150 mg/dl oder zumindest unter 200 mg/dl sein.
GESAMTCHOLESTERIN RECHNER
Der Gesamtcholesterin-Rechner berechnet, wieviel Cholesterin sich insgesamt im Körper befindet. Das Gesamtcholesterin beinhaltet alle Arten vom Cholesterin.
CHOLESTERIN QUOTIENTEN RECHNER
Dieser Cholesterin Quotienten-Rechner erlaubt eine schnelle Selbsteinschätzung des persönlichen Risikos. Basierend auf Ihren Blutergebnissen, berechnet er die am häufigsten verwendeten Quotienten (LDL-Cholesterin/HDL-Cholesterin-, Triglyceride/HDL-Cholesterin- und Gesamtcholesterin/HDL-Cholesterin-Quotienten) und macht es einfach, den eigenen Gesundheitszustand und das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzuschätzen.
LDL-Cholesterin RECHNER
Berechnet die Konzentration des an LDL-Cholesterin gebundenen Cholesterins im Plasma aus demn gemessenen Werten Gesamt-Cholesterin, HDL Cholesterin und Triglyceride unter Anwendung der W.T. Friedewald, R.I. Levy, and D.S. Fredrickson Formel:
LDL-Cholesterin = Gesamtcholesterin – HDL-Cholesterin – 0,2 * Triglyceridwert.
CHOLESTERINEINHEITEN UMRECHNER
Dieser Rechner rechnet die häufig vewendete Cholesterin-Einheit mg/dl in die SI Einheit mmol/l um. Es kann für Gesamtcholesterin, HDL-C, LDL-C und Triglyceride angewendert werden.
Die typische Einheit bei der Messung der Cholesterinspiegel ist Miligramm pro Deziliter (mg/dl). Milimol pro Liter (mmol/l) ist die Standardeinheit in der Medizin für die Messung von Konzentrationen von Stoffen im Blut.
Unterschiedliche Veröffentlichungen verwenden entweder die eine oder die andere Einheit, so dass es verwirrend sein kann, die Empfehlungen zu verstehen. Dieser Umrechner hilft Ihnen dabei.
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Leberwerte und Lebererkrankungen
Für die Beurteilung der Leberfunktion oder bei Verdacht auf eine Lebererkrankung werden die sog. Leberwerte gemessen. Es handelt sich genauer gesagt um die Leberenzyme. Enzyme sind Katalysatoren, die die Umsetzung eines Substrats unterstützen ohne dabei selber bei der chemischen Reaktion verändert zu werden. Leberenzyme werden in der Leber benötigt, um deren Stoffwechselleistungen aufrecht zu erhalten. Wenn Leberzellen geschädigt werden, treten die Leberenzyme vermehrt im Blutserum auf. Je nachdem, welche Enzyme erhöht sind, kann man auf die Art der Lebererkrankung schließen. Das Ausmaß des Enzymanstiegs im Serum entspricht dem Ausmaß der Schädigung der Leberzellen. Grund für die Schädigung von Leberzellen können Alkohol, Medikamente, Vergiftungen, Virusinfektionen (Hepatitis) oder Tumoren sein.
Alle Enzyme der Leber kommen auch in anderen Körperzellen, z.B. in den Herz-und Skelettmuskelzellen vor. Auch bei Herzinfarkt oder Untergang von Muskelzellen kann es zu einer Erhöhung der Leberenzyme im Blutserum kommen, ohne dass eine Leberschädigung vorliegt.
Oft gemessene Leberenzyme sind:
ALT (oder ALAT): Alanin-Aminotransferase (früher GPT Glutamat-Pyruvat-Transaminase)
AST (oder ASAT): Aspartat-Aminotransferase (früher GOT Glutamat-Oxalacetat-Transaminase)
GLDH: Glutamatdehydrogenase
Gamma-GT: Gamma-Glutamyltransferase
AP: alkalische Phosphatase
AST und ALT
AST und ALT sind Aminotransferasen, Enzyme, die eine Aminogruppe von einem Spendermolekül auf ein Empfängermolekül übertragen (daher Amino-transferasen von “transfer” = übertragen). Sie kommen in vielen Gewebezellen vor wie z.B. Herz-und Skelettmuskelzellen. In der Leber kommen sie aber in der höchsten Konzentration vor (10 fach im Vergleich zu Herz-oder Skelettmuskelzellen), weshalb sie zur Diagnose von Lebererkrankungen herangezogen werden.
Glutamatdehydrogenase (GLDH)
Die Glutamatdehydrogenase ist ebenfalls ein Enzym, welches überwiegend in den Mitochondrien von Leberzellen vorkommt. Es wird zur Differenzierung von Lebererkrankungen herangezogen.
Gamma-Glutamyltransferase (GGT)
Die gamma-Glutamyltranferase ist ebenfalls ein Enzym, das in der Leber und anderen Organen vorkommt. Es ist der empfindlichste Parameter für alles Formen hepatobiliärer Erkrankungen (die Leber und Gallenblase betreffende Erkrankungen). Im Gegensatz zu den anderen Leberwerten steigt die GGT bereits bei leichten Leberschäden an. Die höchsten Anstiege findet man bei Verschluß der Gallengänge in oder nach der Leber. Eine Erhöhung der GGT kommt auch bei der Einnahme von Medikamenten und bei Alkoholkonsum vor. Ausserdem gibt es einen Zusammenhang zwischen der Höhe der GGT und Herz-Kreislauferkrankungen, was mit der GGT in den arteriosklerotischen Ablagerungen in den Gefäßen zusammenhängt.
Alkalische Phosphatase AP
Alkalische Phosphatase sind eine Gruppe von Enzyme, die in erster Linie für die Diagnose von Erkrankungen der Gallenwege, der Leber und der Knochen herangezogen werden.
Klinische Bedeutung der Leberenzyme bei der Diagnose
Leichter Leberschaden: Anstieg von GGT
Mittelschwerer Leberschaden: Anstieg von ALT und AST
Schwerer Leberschaden: Anstieg von GLDH und AST
Anstieg der AP: Erkrankungen der Gallenwege, der Leber und der Knochen
De-Ritis-Quotient (AST/ALT)
Der Quotient aus AST (GOT) und ALT (GPT), auch De-Ritis-Quotient genannt, dient in der Leberdiagnostik der Einschätzung des Ausmasses der Leberzellschädigung. Der Referenzbereich beträgt 0,6 – 0,8. Bei einer Erhöhung über den Referenzwert kann man vereinfachend sagen, dass ein Quotient < 1 für einen geringen Leberschaden, ein Quotient > 1 für einen schwerwiegenden Leberschaden (chronische Hepatitis, Leberzirrhose) spricht.
Beachte: Der De-Ritis-Quotient kann auch bei einem Herz-oder Skelettmuskelschaden (z.B. bei akutem Herzinfarkt) erhöht sein. Bei einem Leberschaden durch Alkohol kann er ebenfalls erhöht sein, ohne das ein entdprechend schwerer Leberschaden vorliegt.
Wenn die Leberwerte im Normbereich liegen, ist der De-Ritis-Quotient nicht aussagekräftig.
| 0,6 – 0,8 | 0,8 – 1,0 | >1 |
| kein Leberschaden | leichter Leberschaden | schwerer Leberschaden |
Quotient (AST (GOT) + ALT (GPT))/GLDH – Schmidt-Quotient
Zur Berechnung werden die Serumkonzentrationen von AST (GOT), ALT (GPT) und Glutamatdehydrogenase (GLDH) herangezogen.
Je höher der Quotient ist, desto wahrscheinlicher ist eine akute Hepatitis (Leberentzündung).
Je niedriger der Quotient ist, desto wahrscheinlicher ist eine Cholestase (Stau der Gallenflüssigkeit in den Gallengängen) innerhalb oder ausserhalb der Leber.
| <20 | 20 -50 | >50 |
| Mechanischer Ikterus (Gelbsucht aufgrund von mechanischer Abflussbehinderung der Gallenflüssigkeit), primär biliäre Leberzirrhose (von den Gallenwegen ausgehende Lebererkrankung), toxischer und hypoxischer Leberschaden z.B. bei akutem Rechtsherzversagen. |
Akuter Schub einer chronischen Hepatitis, mechanischer Ikterus (siehe oben). | Akute Virushepatitis, akute Alkoholhepatitis. |
Quotient LDH/ AST (GOT)
Der LDH (Lactatdehydrogenase)/AST (GOT) Quotient dient der Unterscheidung verschiedener Lebererkrankungen bei Gelbsucht. Als Gelbsucht (Ikterus) bezeichnet man die Gelbfärbung der Haut und des Augapfels durch einen Blirubinüberschuß. Die Ursache kann ein Problem vor, in oder nach der Leber sein. Vor der Leber kann es zu einem Überschuß an Bilirubin z.B. durch einen massiven Untergang der roten Blutkörperchen kommen. Innerhalb der Leber kann es zu einem Ikterus kommen, wenn das Bilirubin nicht ausreichend von den Leberzellen aufgenommen und verarbeitet wird. Hinter der Leber kann es zu einem Ikterus durch einen Abflußstau der Galle kommen.
| >12 | <12 |
| Hämolyse (Untergang roter Blutkörperchen) | Leber- oder Gallenwegserkrankung |
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PSA UND ERKRANKUNGEN DER PROSTATA
PSA ist die Abkürzung für das prostataspezifische Antigen. Es ist ein Protein, das in den Zellen der Prostata gebildet wird.
Es wird bei der Blutuntersuchung gemessen
• als Tumormarker bei der Früherkennung des Prostata-Karzinoms
• beim Staging (Einschätzung des Ausmaßes der Tumorerkrankung und Bestimmung des Tumorstadiums für die Planung der Therapie)
• im Rahmen der Therapiekontrolle und
• Nachsorge
PSA sollte im Rahmen der Krebsvorsorge ab dem 45. Lebensjahr bestimmt werden. Bei Männern mit einer familiären Vorbelastung kann das PSA schon ab dem 40. Lebensjahr gemessen werden.
Die Normwerte des PSA:
| 40 bis 49 jahre | < 2,5 ng/ml(ug/l) |
| 50 bis 59 jahre | < 3,5 ng/ml(ug/l) |
| 60 bis 69 jahre | < 4,5 ng/ml(ug/l) |
| 70 bis 79 jahre | < 6,5 ng/ml(ug/l) |
Die Grauzone liegt zwischen 4 und 10 ng/ml(ug/l). Die Werte können von Labor zu Labor abhängig von der Methode variieren. Daher gelten immer die Referenzwerte des Labors!
Eine Erhöhung des Gesamt-PSA weist fast immer auf eine Prostataerkrankung hin. Allerdings muss es sich nicht immer um ein Prostatakarzinom handeln. Das PSA ist ebenso erhöht bei einer gutartigen Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie, BPH), einer Prostataentzündung oder bei einem Prostatainfarkt (sehr seltenes Ereignis mit Schädigung des Prostatagewebes durch Unterbrechung der Blutversorgung). Auch bei mechanischer Manipulation im Rahmen der digital-rektalen Untersuchung kann das PSA vorübergehend erhöht sein. Es normalisiert sich dann aber bei einer Kontrollmessung.
Eine Erhöhung des Gesamt-PSA erlaubt aber noch keinen Rückschluss auf eine gut-oder bösartige Genese. Darüber gibt der Quotient aus freiem PSA und Gesamt-PSA mehr Aufschluss.
PSA liegt in freier und gebundener Form vor. Beide zusammen werden zusammen als Gesamt-PSA gemessen. Die Bestimmung des prozentualen Anteils des freien PSA am Gesamt-PSA erlaubt die Unterscheidung zwischen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata und einer Prostataentzündung und einem Prostatakarzinom.
Dabei wird der Quotient aus freiem PSA und Gesamt-PSA gebildet und in Prozent angegeben.
| < 15% | Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Weitere Abklärung (Biopsie) notwendig. |
| 15%-20% | Grenzwertig. Verlaufskontrollen empfohlen. |
| > 20% | Prostatakarzinom unwahrscheinlich. Meist eine gutartige Veränderung der Prostata. |
HAFTUNGSAUSSCHLUSS: wir sind darum bemüht, dass unsere Rechner so zuverlässig wie möglich sind. Jedoch können und sollen diese Werkzeuge eine Beurteilung durch den Arzt nicht ersetzen. Wenn Sie Zweifel oder Fragen zu Ihrer Gesundheit haben, fragen Sie immer einen Arzt.
LABORPARAMETER
Laborwerte mit den Italienischen Namen, Referenzwerten, ihrer Bedeutung und mögliche Erkrankungen bei Abweichungen.
Die hier angegebenen Referenzwerte (Normwerte) sind die allgemein gültigen Referenzwerte. Wir haben sie für Sie zur allgemeinen Orientierung zusammengestellt. Da die Referenzwerte unter anderem von der Untersuchungsmethode abhängen, können sie von Labor zu Labor mehr oder weniger abweichen. Im Zweifelsfalle gelten die vom Labor angegebenen Referenzwerte. Die hier aufgelisteten möglichen Erkrankungen sind nicht zur Selbstdiagnose geeignet. Die Diagnose kann nur durch den Arzt zusammen mit dem klinischen Bild des Patienten gestellt werden.
| Messwert | Italienisch | Gruppe | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Messwert | Italienisch | Gruppe | Referenzbereich | Mann | Frau | Einheit | Bedeutung | Erhöhung | Erniedrigung |
| Natrium | Sodio | Elektrolyt | 135-148 | mmol/l | Elektrolyt | Diabetes insipidus, erhöhter Blutzucker, Fieber, Erkrankung der Nebennieren. | Symptome: Akut: Erbrechen, Krampfsanfälle, Somnolenz/Koma Chronisch: Kraftlosiskeit, Gangstörung mit Sturzneigung, leichte kognitive Einschränkungen. | ||
| Kalium | Potassio | Elektrolyt | 3,6-5,2 | mmol/l | Elektrolyt | Zahlreiche Symptome sind möglich, z.B. Diarrhö, Parästhesien, Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen, Verwirrung | Müdigkeit und Muskelschwäche | ||
| Calcium | Calcio | Elektrolyt | 2,20-2,65 | mmol/l | Elektrolyt | Am häufigsten: Hyperparathyroidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse), ausserdem: Tumoren: Brust-und Lungenkrebs, Lymphom, Multiples Myelom, durch die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht: Lithium, Theophyllin. | Ursachen: geringe Exposition gegenüber Sonnenlicht, Ernährung, Nierenerkrankungen (Niereninsuffizienz, Nierensteine), Malabsorption, Alkoholmissbrauch, Lebererkrankungen, in Folge von Schilddrüsen-/Nebenschilddrüsen-OPs, Katarakt, bestimmte Medikamente: Schleifendiuretika, Phenytoin. Symptome bei akuter Erniedrigung: Verkrampfung des Kehlkopfes, Tetanie, Missmempfindungen, Krampfanfälle, Palpitationen, chronisch: Lethargie, Konzentrationsstörungen, Angstzustände, trockene Haut, Juckreiz, brüchige Nägel, Haarausfall, Sehstörungen (Katarakt), Muskelschwäche, Missempfindungen, Atemnot, Palpitationen, Synkope (plötzlicher Bewusstseinsverlust) | ||
| Chlorid | Cloruro | Elektrolyt | 95-110 | mmol/l | Elektrolyt | Ursachen: Nierenerkrankungen, Übersäuerung des Blutes, verminderte Aldosteronproduktion in der Nebenniere, Durchfall | Ursachen: Erbrechen, Magensonde, Nebennierenüberfunktion, Cushing Syndrome, bestimmte Medikamente: Chlorothiazid, Furosemid. | ||
| Magnesium | Magnesio | Elektrolyt | 0,7-1,1 | mmol/l | Elektrolyt | Ursache: Übermäßige Zufuhr, nach schweren Nierenerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Nebennierenschwäche, Schwäche der Nebenschilddrüsen. Symptome: treten erst ab Werten von > 2 mmol/l auf und können gefährlich werden: Erschlaffung der Muskulatur bis zur Lähmung, in schweren Fällen auch der Atemmuskulatur, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen bis zum Herzstillstand. Daher Vorsicht vor übermäßiger Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. | Ursache: erhöhter Verlust durch Schweiß, Urin oder Stuhl, zu geringe Aufnahme. Symptome: Schwindel, Muskelzuckungen, Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur, Herzrhythmusstörungen (Herzklopfen und Herzrasen), innere Unruhe, Kopfschmerzen, depressive Verstimmung, Taubheitsgefühle an Händen und Füßen, Durchblutungsstörungen Bei Schwangeren: Übelkeit, Erbrechen, Wassereinlagerungen, Bluthochdruck, Vorwehen. | ||
| Phosphat | Fosfato | Elektrolyt | 0,84-1,45 | mmol/l | Elektrolyt | Tritt auf bei Nebenschilddrüsenunterfunktion, Pseudo-Nebenschilddrüsenunterfunktion, zuviel Vitamin D, Knochentumoren/-metastasen, unter Chemotherapie (wegen Zerfall von Tumorzellen), Niereninsuffizienz, Laktatazidose (Übersäuerung des Blutes), Therapie mit Bisphosphonat, Akromegalie (durch Überproduktion des Wachstumsfaktors vergrößerte Nase, Finger, Zehen, Kinn, Jochbogen oder Gigantismus, wenn vor Abschluss des Längenwachstum), Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen). | Tritt auf bei Vitamin D-Mangel (Rachitis), primäre und sekundäre Nebenschilddrüsenüberfunktion, Verlust von Phosphat durch die Nieren, Einnahme von Diuretika, Malabsorption, Fehlernährung, erniedrigtes Kalzium | ||
| Glucose | Glicemia | Zucker/Diabetes mellitus | 70-100 (nüchtern) | mg/dl | Blutzucker | Diabetes I und II, prä-Diabetes, Cushing Syndrome (bei Behandlung mit Kortison), Schädel-Hirn-Trauma, allgemeine Stressreaktion. | Tritt auf bei Insulinom (gutartiger Tumor der Insulin produziert), Nesidioblastose (eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüsenzellen, die zu einem Überschuß an Insulin mit folgender Unterzuckerung führt), Tumoren, Autoimmun-Insulin-Syndrom, Antikörpern gegen Insulin-Rezeptoren, Medikamente: Pentamidin, Chinin, Chinidin, Zustand nach Magenentferung, terminaler Niereninsuffizienz, Stoffwechsel-Störungen (Hypophyseninsuffizienz, Nebenniereninsuffizienz, Hypothyreose), Magersucht, bei Selbstverabreichung von Diabetesmedikamenten, im Rahmen von angeborenen Stoffwechselkrankheiten. Symptome: Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Herzrasen, Heißhunger, Blässe, bei zunehmendem Schweregrad: Benommenheit, Verwirrtheit, Sprachstörungen, Sehstörungen, Missempfindungen, auffälliges Verhalten bis zur Psychose/Delir, Lähmungen, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit bis Koma. | ||
| HbA1c | Emoglobina glicata | Zucker/Diabetes mellitus | 4,2 - 6,2 % | % | Glykosiertes Hämoglobin Zur Kontrolle der Blutzucker-Einstellung bei der Diabetes-Therapie. Zeigt die Blutzuckersituation in den letzten 4-12 Wochen an. | Bei nicht- oder unzureichend behandeltem Diabetes. Beachte: Falsch hohe Werte sind möglich in der Schwangerschaft, während der Stillzeit und bei Nierenfunktionsstörungen | Bei zu hohem Insulineinsatz bei der Diabetestherapie. Kann zu Unterzuckerungen, Sehstörungen, Nierenfunktionsstörungen führen. | ||
| Gesamteiweiß | Proteine totali | Eiweißelektrophorese | 6,6-8,3 | g/dl | Gesamteiweiß | Bei chronischen Infektionen und bei bestimmten Krebserkrankungen (Lymphome). Relative Erhöhung bei starker Austrocknung. Beachte: Die Referenzwerte des Gesamteweiweißes schwanken stark von Labor zu Labor. Daneben sind Abweichungen vom Normwert durch Tageszeit- oder Saison anhängige Schwankungen ohne Krankheitswert möglich. | Bei Krebs, schweren Leberentzündungen oder chronischen Hungerzuständen. Bei Eiweißverlust durch Nierenfunktionsstörungen, Darmerkrankungen und bei Verbrennungen. | ||
| Harnstoff | Urea | Eiweißumsatz, Nierenfunktion | 10-55 | mg/dl | Entsteht beim Abbau von Eiweißen | Nierenfunktionsstörung. Symptome können sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber, vermehrtes oder vermindertes Wasserlassen, eventuell mit Schmerzen | Vermehrte Produktion von Proteinen in der Spätschwangerschaft oder Kindheit, bei Leberschäden, erniedrigter Eiweißzufuhr | ||
| Kreatinin | Creatinina | Nierenfunktion | 0,9-1,4 | 0,8-1,2 | mg/dl | Stoffwechselprodukt des Kreatins aus den Muskeln | Nierenunterfunktion, Verletzungen der Muskulatur, Entzündungen der Muskulatur oder Haut. Daher auch nach Sport, Krampfanfällen, intramuskulären Injektionen (Impfungen), allergische Reaktion auf Medikamente oder Kontrastmittel, Gifte, Schwermetalle, Hämolyse (Zerfall der roten Blutzellen), Myolyse (Zerfall der Muskelzellen), Multiples Myelom, Gefäßverschluss in der Niere (Thromboembolie der Nierengefäße | Untergewicht, Verkümmerung der Muskulatur (Atrophie), Schwangerschaft, bei degenerativen Muskelerkrankungen, die durch vermehrten Abbau der Muskelzellen gekennzeichnet sind. | |
| Kreatininclearance | Clearance della creatinina | Nierenfunktion | 95-160 | 98-156 | ml/min | Maß für Klär-bzw. Entgifungsleistung der Nieren | In der Frühphase des Diabetes und in der Schwangerschaft | Niereninsuffizienz (unzureichende Nierenleistung) | |
| Harnsäure | Acido urico | Stoffwechsel, Nierenfunktion | 3,5-7,0 | 2,5-5,7 | mg/dl | Säure, entgültiges Abbauprodukt der Purinnukleotide, durch Nieren, Schweiß und Speichel ausgeschieden. | Primäre Hyperurikämie bei angeborener Störung des Prinstoffwechsels. Sekundär: Bei Steigerung der Harnsäurebildung aufgrund vermehrter Purinfreisetzung (Polycythaemia vera, Leukämie, Tumorbehandlung mit Zytostatika (Chemo). Steigerung der Harnsäurebildung aufgrund erhöhter Purinsynthese (Glykogenspeicherkrankheit I). Verminderung der renales Harnsäureausscheidung (Bartter Syndrom, Alkoholismus, Nierenerkrankungen, Ketoazidose, Diuretika). Häufigste Folge: Gicht. | Selten! Bei Einnahme bestimmter Medikamente, Fanconi Syndrom (Störung der Absorption von Harnsäure und Glukose in den Nierentubuli), Lebererkrankungen | |
| Triglyceride | Trigliceridi | Fettstoffwechsel, kardiovaskuläres Risiko | 150-200 | mg/dl | Fettstoffwechsel: Molekül, in dem Glycerin mit drei Fettsäuren verestert ist | Bei ungesundem Lebensstil mit zucker-und fettreicher Ernährung und Bewegungsarmut, Übergewicht, chronischen Stoffwechselerkrankungen (Diabetes Mellitus, Cushing, Gicht), chronischen Nierenfunktionsstörungen, in der Schwangerschaft, bei Einnahme bestimmter Medikamente wie z.B. Betablocker für den Bluthochdruck oder Kortikosteroide. | Bei Mangelernährung, Schilddrüsenüberfunktion | ||
| Cholesterin | Colesterolo totale | Fettstoffwechsel, kardiovaskuläres Risiko | 140-200 | mg/dl | Fettstoffwechsel: Lipid (Fett) | Eine Erhöhung des Cholesterins verursacht keine Beschwerden. Beschwerden treten erst durch die Folgeschäden auf. Zuviel Cholesterin lagert sich in den Blutgefäßen ab, vermindert ihre Elastizität und kann zur Verstopfung der Gefäße. Die daraus resultierenden Durchblutungsstörungen können zu Angina Pectoris, Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Als Ursachen sind: ungesunder Lebensstil mit fett-und zuckerreicher Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes Mellitus, Medikamente (Kortison). Das Cholesterin kann aber auch genetisch bedingt erhöht sein trotz gesunder Ernährung und ausreichender sportlicher Betätigung. Im Alter, bei Frauen nach der Menopause, steigt der Cholesterinspiegel tendenziell an. | Genetische Ursachen, bestimmte Erkrankungen, Mangelernährung. Zu niedrige Cholesterinwerte können ebenso zu gesundheitlichen Problemen führen. Da das Gehirn das Cholesterin benötigt, kann zu niedriges Cholesterin zu Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen führen wie Aggressivität und Depression. Es kann zu Gedächtnisverlust und Demenz kommen. Zu niedriges Cholesterin erhöht das Krebsrisiko, erhöhter Infektanfälligkeit und steht im Zusammenhang mit einer kürzeren Lebenserwartung. | ||
| HDL | HDL | Fettstoffwechsel, kardiovaskuläres Risiko | >35 | >42 | mg/dl | Fettstoffwechsel: High density lipoprotein Cholesterin | Ein höherer HDL wird als positiv betrachtet, geht aber nicht automatisch mit einem geringeren Arteriosklerose-Risiko einher. Ein zu hoher HDL Wert kann durch Alkoholkrankheit, Leberzirrhose und Schilddrüsenüberfunktion entstehen. | Ein zu niedriger HDL Wert bzw. ein erhöhter Gesamtcholesterin/HDL-Quotient gelten als Risikofaktor für die Entstehung der Arteriosklerose und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall. | |
| LDL | LDL | Fettstoffwechsel, kardiovaskuläres Risiko | <130 | mg/dl | Fettstoffwechsel: Low density lipoprotein Cholesterin | Durch genetische Veranlagung (familiäre Hypercholesterinämie), Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, bestimmte Erkrankungen wie z. B. Diabetes. Erhöhte LDL-Werte verursachen keine Symptome. Sie begünstigen aber eine Arteriosklerose und die daraus resultierenden Durchblutungsstörungen machen sich in verschiedenen Körperregionen bemerkbar. | Für das LDL ist kein Mindestwert definiert. Nach den europäischen Richtlinien gilt: Je niedriger, desto besser. Dennoch stehen in einigen Fällen sehr niedrige LDL-Werte auch mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung: Hormonstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Lebererkrankungen, schwere konsumierende Erkrankungen wie Krebs, chronische Infektion, multiple Verletzungen (Polytrauma), Mangelernährung, genetische Störungen (Abetalipoproteinämie). Eine weitere Ursache ist die zu aggressive Behandlung mit Cholesterinsenkern. | ||
| Eisen | Ferro | Eisenstoffwechsel | 35-168 | 23-163 | µg/dl | Eisen | Durch übermäßige Aufnahme. Hämochromatose (abnormale Ablagerung von Eisen als Folge einer erhöhten Eisenkonzentration im Blut), Eisenüberschuß, Eisenvergiftung. Symptome: Schwäche, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Libidoverlust. Bei Ablagerung in der Leber: Leberzirrhose, Verlust der Körperbehaarung, Rötung der Handinnenfläche, Hodenatrophie und Gynäkomastie. Das Risiko für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms ist auch ohne Leberzirrhose erhöht. Hyperpigmentierung der Haut, Diabetes Mellitus, Erkrankung der Gelenke, Vitamin C Mangel, Herz: Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen. Hormonelle Störungen: Impotenz, Ausfall der Regelblutung. Nebenniereninsuffizienz, Schilddrüsenunterfunktion, Unterfunktion der Nebenschilddrüsen. | Ursachen: Erhöhter Eisenbedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Sportler, Therapie mit Erythropoetin, Therapie mit Vitamin B12. Vermehrter Eisenverlust durch versteckte chronische Blutungen bei Tumoren, chronischer Magenschleimhautentzündung und Magengeschwüren, durch starke Menstruationsblutungen, akute Blutverluste durch Blutungen bei Unfällen und Operationen, Blutungen bei Behandlung mit Blutverdünnern, Hämodialyse, häufige Blutspende, Aderlass-Therapie. Verminderte Eisenaufnahme bei Mangelernährung. Bei Infektionen, Entzündungen und Tumorerkrankungen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, rheumatoider Arthritis, Herzinsuffizienz. Erbliches Eisenmangelsyndrom. Symptome: Müdigkeit, Schwäche, Blässe, Brustschmerzen, Herzrasen und niedriger Blutdruck, Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung, Konzentrationsschwäche, erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall, brüchige Nägel, wunde, eingerissene Mundwinkel, Kopfschmerzen, Zungenbrennen, Juckreiz, psychische Instabilität, depressionsähnliche Zustände, Restless-Leg-Syndrom, bei sehr niedrigem Eisen Schilddrüsenunterfunktion. | |
| Ferritin | Ferritina | Eisenstoffwechsel | 35-217 | 35-217 | 23-110 | µg/l | Basisparameter Eisenstoffwechsel, Eisenspeicher | Bei Infektionen, Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit), Schilddrüsenüberfunktion, Erkrankungen der Leber, Hodkin- und Non-Hodkin-Lymphome, Leukämien, anderen Neoplasien (Tumorerkrankungen), Eisengabe, Morbus Still, Eisenverwertungsstörungen (Porphyrien, Störungen des Hämoglobins, Vitamin B12 Mangel, Folsäuremangel), Bleivergiftung, häufigen Bluttransfusionen, chronischen Entzündungen, hämolytischer Anämie. | Bei Eisenmangel, starken Menstruationsblutungen, chronischen Blutverlusten im Magen-Darm-Trakt, Schwangerschaft, Nephrotischem Syndrom (Nierenerkrankung), Zöliakie, Tranferrinmangel, schweren Verbrennungen. |
| Transferrin | Transferrina | Eisenstoffwechsel | 200-400 /212-360 | mg/dl | Transporteiweiß für Eisen im Serum | In der Schwangerschaft, bei bestimmten Formen der Anämie (Blutarmut) und bei Infektionen. | Bei Entzündungen (außer akute Hepatitis), Tumorerkrankungen, gastrointestinalen Resorptionsstörungen, bei Leberzirrhose. | ||
| GOT (AST) | GOT (AST) | Leber | 10-50 | 10-35 | U/l | Lebererkrankungen: Enzym (Katalysator, der die Umsetzung anderer Substrate unterstützt ohne selbst dabei verändert zu werden) in Leberzellen, Herz- und Skellettmuskelzellen vorkommend | Sehr stark erhöht bei akuter Virushepatitis, toxischer Leberschädigung, fortschreitender Muskeldystrophie (Degenerative Muskelerkrankungen). Stark erhöht bei chronischer Hepatitis, Leberzirrhose, Cholestase (Stau der Gallenflüssigkeit in den Gallengängen, vor allem zu Beginn), Verletzungen, Herzinfarkt, Gallenblasenentzündung, Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber). Erhöht bei Lebertumoren, Lebermetastasen, Leberschädigung durch Medikamente, Cholangitis (Entzündung der Gallenwege), Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels), Lungenembolie, chronischen Alkoholmissbrauch. | Erniedrigte Werte haben keinen Krankheitswert. | |
| GPT (ALT oder ALAT) | GPT (ALT oder ALAT)) | Leber | 10-50 | 10-35 | U/l | Lebererkrankungen: Enzym, dass vor allem in den Leberzellen vorkommt. | Sehr stark erhöht (> 5-fach) bei akuter Virushepatitis, toxischer Leberschädigung, stark erhöht bei chronischer Hepatitis, Leberzirrhose, Cholestase (Stau der Gallenflüssigkeit in den Gallengängen), Stauungsleber (Veränderungen der Leber aufgrund eines Staus durch Rückfluß des Blutes in die Leber) Erhöht bei Lebertumoren, Lebermetastasen, Leberschädigung durch Medikamente, Entzündung der Gallengänge, Fettleber, chronischem Alkoholmissbrauch. | Erniedrigte Werte haben keinen Krankheitswert. | |
| Gamma GT | Gamma GT | Leber | 10-71 | 4-18 | U/l | Lebererkrankungen: Ein fast überall vorkommendes Enzym, wobei es das höchste Vorkommen in der Leber ist, aber auch in Niere, Bauchspeicheldrüse, weiterhin in Gehirn, Lunge, Dünndarm, Milz, Brust, Hoden, Prostata. Es kommt nicht in Muskeln, Knochen und den roten Blutkörperchen vor. | Hohe Sensitivität aber keine Spezifität, da es fast überall vorkommt. Eine isolierte GGT Erhöhung bei normaler GOT und GPT ist kein Beweis für eine Leberschädigung. Stark erhöht bei Verschlussikterus (Gelbsucht aufgrund einer extrahepatischen Cholestase (Stau der Gallenflüssigkeit in den Gallengängen)), Hepatitis mit Gallenstau, Gallengangsentzündung, toxischem Leberschaden. Mäßig erhöht bei (<300U/l) bei chronisch aktiver Hepatitis, alkoholischer und nicht-alkoholischer Fettleber, Leberzirrhose (vor allem bei Alkoholmissbrauch), primär biliärer Zirrhose, Lebertumoren und Lebermetastasen, akuter und chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung, Medikamentenvergiftung, chronischer Einnahme von Antikonvulsiva und Sedativa, Einnahme einiger Medikamente (Thiazide, Anabolika, Thyreostatika, Rifampicin, Marcumar, Cephalosporine, Antibabypille), Vergiftungen. Leichte Erhöhung bei Fettleber, unkomplizierter Virushepatitis, chronischem Alkoholmissbrauch, Leberstauung bei Rechtsherzinsuffizienz, Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber), Schwangerschaft, Verbrennungen, Schlaganfall, Diabetes Mellitus, Schiddrüsenerkrankungen, Prostatatumoren. | Erniedrigte Werte haben keinen Krankheitswert. | |
| GGT/AST Quotient | Rapporto GGT/AST | Leber | <1: akute Virushepatitis <2: toxischer Leberschaden 3-6: biliäre Zirrhose, chronischer Gallengangsverschluss >12: Hepatozelluläres Karzinom (bösartiger Lebertumor) WENN DIE LEBERWERTE IN DEN NORMBEREICHEN LIEGEN, IST DER GGT/AST QUOTIENT NICHT AUSSAGEKRÄFTIG. DIESE VERDACHTSDIAGNOSEN SIND NUR MÖGLICH, WENN DIE LEBERWERTE ERHÖHT SIND! | ||||||
| AP Alkalische Phosphatase | AP Fosfatasi alcalica | Leber/ Gallenwege/ Knochenstoffwechsel | 70-175 | 60-170 In der Schwangerschaft sind die Werte höher. | U/l | Enzym, überall vorkommend. Die AP im Serum entstammt vorwiegend Knochen und Leber und dient deshalb der Diagnose von Erkrankungen der Leber und der Gallenwege und des Knochenstoffwechsels. | Erkrankungen der Knochen/ des Knochenstoffwechsels (z.B. Osteoporose), Knochentumoren und -metastasen. Erkrankungen der Leber und der Gallenwege. Endokrine (Stoffwechsel-)Erkrankungen: Nebenschilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenüberfunktion, Akromegalie, Cushing-Syndrom. Andere Erkrankungen, die mit einer Erhöhung der AP einhergehen können: Sarkoidose, Niereninsuffizienz, Multiples Myelom, Herzinfarkt, Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber). | Hormonersatztherapie mit Östrogenen, Schilddrüsenunterfunktion, Achondroplasie (genetische Erkrankung des Skeletts), Kinder mit schwerer Magen-Darm-Grippe, Morbus Wilson (erbliche Stoffwechselstörung mit Kupferablagerung), Anämie, Leukämie, Zinkmangel, Rathbun-Syndrom (erbliche Erkrankung mit Phosphatasemangel) | |
| GLDH Glutamatdehydrogenase | GLDH Glutammatodeidrogenasi | Leber | <7 | <5 | U/l | Enzym, Marker für Leberschäden (zusammen mit GOT, GPT und GGT) | Starke Erhöhung: toxische Substanzen (Halothan, Pilzgifte), Leberkarzinom, Lebermetastasen, Nekrotisierende (mit Zelluntergang) Hepatitis, akute Leberstauung. Leichte Erhöhung: Leberzirrhose, akute Virushepatitis, Fettleber. | Kein Krankheitswert | |
| CHE Cholinesterase | CHE Colinesterasi | Leber | 3500-8500 | U/l | Enzym, Marker für Lebererkrankungen | Bei Diabetes Mellitus (häufigste Ursache), KHK (Koronare Herzerkrankung), metabolischem Syndrom (Kombination aus gestörtem Kohlenhydratstoffwechsel, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Übergewicht), Eiweißverlust (Niere, Magen-Darm), alkoholischer Fettleber, Hyperlipoproteinämie Typ IV (Fettstoffwechsel). | Vergiftung mit Alkylphoshaten, grossflächige Verbrennungen, Nierenversagen, Schilddrüsenunterfunktion, Einnahme von Östrogenen, Diazepam und Propranolo, Unterernährung. | ||
| Dibucainzahl | Numero di dibucaina | Narkoserisiko | >65 | % | Untersuchung auf atypische CHE Varianten zum Einschätzen des Narkoserisikos | Erhöhtes Narkoserisiko | |||
| Bilirubin gesamt | Bilirubina totale | Bilirubin Stoffwechsel | <1,1 | mg/dl | Gallenfarbstoff, Abbauprodukt des Hämoglobins. Wichtiger Wert zur Erfassung von Störungen des Bilirubinstoffwechsels | Störungen der Funktion der Roten Blutkörperchen, Erkrankungen der Leber, Störungen des Galleabflusses. Das Gesamt-Bilirubin ist erhöht bei prähepatischem (vor der Leber), intrahepatischem (in der Leber) und posthepatischem (nach der Leber) Ikterus (Erhöhung des Bilirubins, die zu einer Gelbfärbung der Haut und der Skleren führt). Bei Rhabdomyolyse (Gewebezerfall der quergestreifte Muskulatur), Verbrennungen, bestimmten Erkrankungen, Gallenflüssigkeitstau, Hepatitis, Leberzirrhose, Fettleber, Lebertumoren, Vergiftungen (Alkohol, Drogen, Pilze, Lösungsmittel, Endotoxine). Gallengangentzündung, Salmonellen, Leptospirose (Zoonose, durch Bakterien hervorgerunfen). Bauchspeicheldrüsenkopf-Tumor, Gallenblasen-Tumor, Cholangiozelluläres Karzinom, Abstoßungsreaktion bei Lebertransplantation, Ascaris (Spülwurm) Infektion. Falsch hohe Werte sind möglich bei Urämie (Vergiftung des Blutes mit Substanzen, die eigentlich mit dem Harn hätten eliminiert werden) und Darmverschluss. | Kein Krankheitswert | ||
| Direktes Bilirubin | Bilirubina diretta | Bilirubin Stoffwechsel | <0,25 | mg/dl | Konjugiertes, an Glucuronsäure gebundenes und dadurch wasserlösliches Bilirubin | Siehe Gesamt-Bilirubin | Kein Krankheitswert | ||
| Indirektes Biliribin | Bilirubina indiretta | Bilirubin Stoffwechsel | <0,8 | mg/dl | Unkonjungiertes Bilirubin, praktisch wasserunlöslich und im Plasma locker an Albumin (Eiweiß) gebunden ist. Wird nicht gemessen, sondern aus der Differenz von Gesamtbilirubin und direktem Bilirubin errechnet. | Besonders bei einem prähepatischem Ikterus, siehe Gesamtbilirubin. | Kein Krankheitswert | ||
| Gesamt-CK (Creatininkinase) | CK (totale) | Muskulatur, Herzdiagnostik | <170 | <145 | U/l | Enzym in Muskelzellen. Gemessen bei Verdacht auf Herz- oder Skelettmuskelerkrankungen. | Herzinfarkt, Erkrankungen des Herzens: Endokarditis, Myokarditis, Perikarditis, Koronare Herz Erkrankung, Skelettmuskelerkrankungen, Verbrennungen, Hämolyse (Zerstörung/ Auflösung roter Blutkörperchen), bei/ nach Wehentätigkeit/Entbindung, Kaiserschnitt, Krampfanfall, nach intensivem Kraft-und Ausdauertraining. Bei Erkrankungen der Skelettmuskulatur ist der CK-Wert stark erhöht auf Werte >25.000U/l, bei einem Herzinfarkt bleibt er meist unter 7.500 U/l. | Lebererkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Abnahme der Muskelmasse | |
| CK-MB | CK-MB | Herzdiagnostik | May-25 | U/l | Enzym in Herzmuskelzellen, Diagnostik von Herzinfarkt | Herzinfarkt, Erkrankungen des Herzens: Endokarditis, Myokarditis, Perikarditis, Koronare Herz Erkrankung. | Lebererkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion | ||
| CK-BB | CK-BB | Nervensystem | <2 | U/l | Enzym im Zentralen Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Gebärmutter, Prostata, Lunge. | Erkrankungen von Zentralem Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Gebärmutter, Prostata, Lunge. | |||
| CK-MM | CK-MM | Muskulatur | 0-170 | 0-145 | U/l | Enzym in Skelettmuskulatur und Blut | Bei Erkrankungen der Skelettmuskulatur | Abnahme der Muskelmasse | |
| Myoglobin | Mioglobina | Muskulatur, Herzdiagnostik | <70 | 21-98 | 19-56 | ng/ml | Muskeleiweiß, das Sauerstoff bindet. Kommt nur in der quergestreiften Muskulatur (Herzmuskel, Skelettmuskulatur). Labordiagnostik des Herzinfarkts, sehr sensitiver Frühmarker, aber unspezifisch. Diagnostik und Verlaufskontrolle von Skelettmuskelerkrankungen. | Schädigung der quergestreiften Muskulatur. Die Höhe der Myoglobinkonzentration korreliert mit der Schwere der Schädigung/ Erkrankung. Bei Untergang der Herzmuskelzellen beim Herzinfarkt. | |
| Troponin | Troponina | Herzdiagnostik | 0,01-0,08 | ng/ml | Eiweißbaustein des Muskels, Infarktdiagnostik | Herzmuskelerkrankung/-schädigung, Herzinfarkt | |||
| Troponin I | Troponina I | Herzdiagnostik | <0,4 | µg/l | Eiweißbaustein des Muskels, Infarktdiagnostik | Herzmuskelerkrankung/-schädigung, Herzinfarkt. 0,4-2,3 V.a. Herzmuskelerkrankung, ein Herzinfarkt kann nicht ausgeschlossen werden, >2,3 V.a. Herzinfarkt. | |||
| Troponin T | Troponina T | Herzdiagnostik | <0,4 | µg/l | Eiweißbaustein des Muskels, Infarktdiagnostik | Herzmuskelerkrankung/-schädigung, Herzinfarkt. 0,4-2,3 V.a. Herzmuskelerkrankung, ein Herzinfarkt kann nicht ausgeschlossen werden, >2,3 V.a. Herzinfarkt. | |||
| LDH Lactatdehydrogenase | LDH | Hämolyse/ Tumormarker | 266-500 | 135-225 | 135-215 | U/l | Enzym, in allen Körperzellen vorkommend, besonders aber in Herz- und Skelettmuskulatur, in Leber, Roten Blutkörperchen und Thrombozyten (Blutplättchen) | Bei Untergang der Roten Blutzellen, Anämie, malignen hämatologischen Erkrankungen, Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung, Lungenembolie, Virushepatitis, Leberzirrhose, Muskelerkrankungen. LDH wird als unspezifischer Tumormarker verwendet | |
| Lipase | Lipasi | Bauchspeicheldrüse | <60 | U/l | Enzym Diagnostik bei Verdacht auf eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung | Bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung, akutem Abdomen (z.B. Darmverschluss), Gallenblasenentzündung, Gallenblasensteine, Verschluss des Ductus pancreaticus (Bauchspeicheldrüsengang), Niereninsuffizienz, diabetischer Ketoazidose (Stoffwechselentgleisung bei Insulinmangel), Hepatitis, bakteriellen Darminfektionen, Entzündung der Ohrspeicheldrüse. Falsch erhöhte Werte können vorkommen bei Plasmozytom, Hypertriglyceridämie, unter Heparintherapie. | Mukoviszidose, chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung. Falsch niedrige Werte können vorkommen bei starker Hämolyle (Zerstörung der roten Blutkörperchen). | ||
| Pankreasamylase | Pancreas amilasi | Bauchspeicheldrüse | 17-115 | U/l | Enzym in der Bauchspeicheldrüse | Bei akuter Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Schub einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung, akute Alkoholvergiftung, Niereninsuffizienz, akutem Abdomen, Tumoren, Virushepatitis, Herzinfarkt, Granulomatose (Entzündung, meistens Lunge), Typhus des Bauchraumes. | |||
| Albumin | Albumina | Eiweiße / Eiweißelektrophorese | 3,5-5,4 | g/dl | Eiweiß im Plasma, Tränenflüssigkeit, Schweiß und Speichel Transportprotein (=Eiweiß) für Bilirubin, Fettsäuren, Riboflavin, Metallkationen, Hormone (Progesteron, Testosteron, Schilddrüsenhormone), Medikamente. Eiweiß mit der höchsten Konzentration im Blut. | Bei Dehydratation | Hepatitis, Leberzirrhose, Eiweißverlust über den Magen-Darmtrakt, Mangelernährung, schlechte Absorption, Verbrennungen, genetisch, Überwässerung, Immonblobulinvermehrung, Infektionen, Tumoren. | ||
| Lactat | Lattato | Muskulatur | <16 | mg/dl | Salze oder Ester der Milchsäure | Bei Hypoxie (Minderversorgung mit Sauerstoff) aufgrund von Lungenfunktionsstörungen, schwerer Anämie, akuter oder fortgeschrittener Herzinsuffizienz, Schock, Kohlenmonoxidvergiftung. Bei verminderter Durchblutung bei Gefäßverschluß, Verletzungen oder Verbrennungen. Therapie mit Biguaniden des Diabetes. Verschiedene Stoffwechselerkrankungen, wobei die Höhe des Laktatspiegels mit der Schwere der Erkrankung korreliert und die Prognose bestimmt. Nach schwerer Muskelarbeit, nach epileptischen Anfällen, bei hohen Insulingaben, kompensatorisch bei Hyperventilation und nach chirurgischen Eingriffen. Beim Stoffwechselgesunden sind die erhöhten Werte rasch rückläufig. Beim Stoffwechselkranken persistieren die erhöhten Werte über einen längeren Zeitraum. | McArdle Syndrom, eine angeborene Glykogen-Speicherkrankheit | ||
| Quick-Wert | Tempo di Quick | Gerinnung | 70-100 | % | Gerinnungsparameter (Erfassung von Störungen der Blutgerinnung), Therapiekontrollen bei Patienten unter Antikoagulationstherapie mit Cumarin. Da die meisten Gerinnungsfaktoren in der Leber gebildet werden, ist der Quick-Wert ein guter Verlaufsparameter bei Lebersynthesestörungen. Weniger geeignet für Diagnose von angeborenen Gerinnungsstörungen. | Bei Einnahme einiger Medikamente: Barbiturate, Cephalosporine, Heparin, Penicillin, Sulfonamide, Antikonvulsiva (Epilepsie Medikamente), Acetylsalicylsäure. | Bei Antikoagulantientherapie, Lebererkrankungen, Vitamin-K-Mangel, Dysfibrinognämie, Verbrauchskoagulopathie, Prothrobin-Komplex-Mangel, Neugeborenen, Lupus. | ||
| INR | INR Rapporto normalizzato internazionale | Gerinnung | 1 | dimensionless | Blutgerinnung. Da nicht methodenabhängig wie der Quick, löst er diesen ab. Berechnet sich aus: Gerinnungszeit Patientenplasma/Gerinnungszeit Normalplasma. Umgekehrt proportional zum Quick. Je größer der quick, desto kleiner der INR und umgekehrt. Verlaufskontrollen bei Antikoagulationstherapie | Zielwerte bei Antikoagulationstherapie: Tiefe Beinvenenthrombose 2-3, Vorhofflimmern 2-3, Lungenembolie 2-3, mechanische Herzklappe 3-4,5, biologische Herzklappe 2-3, | |||
| PTT Partielle Thromboplastinzeit | PTT Tempo di tromboplastina parziale | Gerinnung | 26-36 | sec | Gerinnung, Suchtest für bestimmte Defekte des Gerinnungssystems. Indikationen: Prä-OP, Kontrolle Heparin-Therapie, Verlaufskontrolle bei Hämophilie-Patienten, bei Verdacht auf erhöhte Blutungsneigung | Verlängert bei A, Antikoagulation mit Heparin und anderen Medikamenten, Fibrinogenmangel, Verbrauchskoagulopathie, Mangel an Gerinnungsfaktoren, Lupus-Antikoagulopathie, Hemmkörperhämophilie. | Verkürzt bei Erhöhter Gerinnungsneigung, traumatischer Blutentnahme. | ||
| Thrombozyten | Trombociti | Gerinnung / Blutbild | 150-300 | 1000/µl | Blutplättchen, Blutbestandteile. Im Gegensatz zu anderen Zellen besitzen sie keinen Zellkern. Bestimmung im Rahmen des kleinen Blutbilds. Spielen eine Rolle bei der Gerinnung. | Erhöhte Anzahl: Thrombozytose | Erniedrigte Anzahl: Thrombozytopenie Führt zu erhöhter Blutungsneigung. Einige Medikamente, die sog. Thrombozytenaggregationshemmer, können die Funktion der Thrombozyten beeinträchtigen. | ||
| Leukozyten | Leucociti | Blutbild | 4,4-11,3 | 1000/µl | Weiße Blutkörperchen, vorkommen in Blut, Urin und Liquor (Körperflüssigkeit im zentralen Nervensystem), im Knochenmark gebildet. Immunabwehr. | Erhöhumg der Weissen Blutkörperchen = Leukozytose. Physiologisch (also ohne Krankheitswert): Arbeitsleukozytose, Verdauungsleukozytose Bei akuten oder chronischen Infektionen: bakterielle Infektionen (mit Ausnahme der Tuberkulose), Pilzinfektionen, Parasiten Bei Autoimmunerkrankungen, Leukämie, myeloproliferativen Erkrankungen, Tumoren, Herzinfarkt, Träumen, Stress, Verbrennung, Schock, akuten Blutungen, Entfernung der Milz, bestimmten Medikamenten (Kortison), Schwangerschaft, Rauchen, ohne erkennbaren Grund. | Erniedrigung der Weissen Blutkörperchen = Leukopenie. Wenn die Neubildung der weissen Blutkörperchen im Knochenmark vermindert der wenn ihr Verbrauch vergrößert ist. Bei folgenden Infektionserkrankungen ist die Leukozytenzahl erniedrigt: Brucellose, Typhus, Grippe, Masern, Röteln, Malaria, Leishmaniose, bei einigen Autoimmunerkrankungen, bei Vitamin B12 Mangel, bei Myelodysplasien (Hämatologische Erkrankung), Anämie, Myelofibrose, Allergien, Vergrösserte Milz. Bei Chemotherapie. Symptome: Ulzera der Mundschleimhaut, Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut), Parodontitis (Entzündung des Zahnfleisches), Sinusitis, Mittelohtentzündung, Rachenentzündung, Lungenentzündung, Furunkel, Lymphknotenschwellung, Abszesse, Fieber. | ||
| Lymphozyten | Linfociti | Blutbild | 20-40 | % | Untergruppe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Aufgabe: Abwehr von Fremdstoffen, insbesondere Infektionserreger, aber auch gegen veränderte körpereigene Zellen z.B. Tumorzellen. | ||||
| Neutrophile | Neutrofili | Blutbild | 45-85 | % | Untergruppe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Erstabwehr von Bakterien. | ||||
| Erythrozytenzahl | Numero di eritrociti | Blutbild/Anämiediagnostik | 4,5-6,0 | 4,1-5,4 | Mio./ µl | Anzahl der roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen enthalten den Blutfarbstoff Hämoglobin. Aufgabe: Transport von Sauerstoff im Blut. Sie transportieren in geringerem Umfang aber auch Kohlendioxid. An der Oberfläche gibt es Eiweiße, die die Blutgruppe des Menschen bestimmen. | Erhöhte Anzahl = Polyglobulie. Bei Stoffwechselstörungen oder myeloproliferativen Erkrankungen (bösartige Bluterkrankungen). | Erniedrigte Anzahl = Erythroyzytopenie. Bei Eisen-oder Vitaminmangel. | |
| MCH | MCH | Blutbild/Anämiediagnostik | 27-34 | pg/ml | Mean corpuscular hemoglobin. Mittlerer Hämoglobingehalt des einzelnen Erythrozyten. Anämiediagnostik | Vitamin B12 Mangel, Folsäure Mangel, Dehydratation, Alkoholabhängigkeit, Leukämie. | Eisenmangelanämie, Vitamin B6 Mangel Anämie bei chronischer Entzündung, Tumornämie, Thalsassämie, Formen der aplastischen Anämie. | ||
| MCV | MCV | Blutbild/Anämiediagnostik | 85-98 | fl | Mean corpuscular volume. Mittleres Volumen des einzelnen Erythrozyten. Anämiediagnostik | Makrozytäre Erythrozyten: Das Volumen der roten Blutkörperchen ist zu hoch. Vitamin B12 Mangel, Folsäure Mangel, Megaloblastische Anämie, Alkoholabusus. | Microzytäre Erythrozyten: Das Volumen der roten Blutkörperchenist zu niedrig. Sie sind zu klein. Eisenmangelanämie, Anämie bei chronischer Entzündung, Tumoranämie, Thalassämie, Aplastische Anämie. | ||
| MCHC | MCHC | Blutbild/Anämiediagnostik | 30-36 | g/dl | =MCH/MCV Mittlere Hämoglobin-Konzentration im Erythrozyten | Krankheitsbilder: Intravaskuläre Hämolyse (Auflösung der Roten Blutkörperchen), Kugelzellanämie, Infusion vonm Lipidemulsionen, extreme Hzpertriglzceridämie, Kälteagglutin-Syndrom. | Hypochrome Anämien (bei Eisenmangel, Thalassämie, Kupfermangel), Eisenverwertungsstörungen, myelodysplastisches Syndrom. | ||
| Hämoglobin | Emoglobina | Blutbild/Anämiediagnostik | 13,5-18,0 | 11,5-16,4 | g/dl | Eisenhaltiger roter Blutfarbstoff der Erythrozyten. Ermöglicht den Sauerstofftransport. Diagnostik von Polyglobulien und Anämien. | Wassermangel, Polyzythämia vera (Blutkrebs), hormonproduzierende Nierentumoren, Doping mit Erythropoetin, langer Aufenthalt in höheren Lagen, Polyglobulie. | Anämie, Blutverlust, Eisenmangel, Vitamin B12 Mangel, Folsäuremangel, erhöhter Abbau der roten Blutkörperchen, Schwangerschaft., starke Menstruationsblutungen, Überwässerung, Morbus Crohn, Erkrankungen aus dem rheumatologischen Formenkreis, Nierenerkrankungen, Thalassämie, Sichelzellanämie. | |
| Hämatokrit | Ematocrito | Blutbild/Anämiediagnostik | 36-48 | 35-45 | % | Anteil der zellulären Bestandteile im Blut, 96% sind dabei die roten Blutkörperchen. | Das Blut is dickflüssig, es befinden sich viele Blutzellen im Blut. Symptome: gerötete Haut, Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, trockene Haut, trockene Zunge, Verwirrung, Herzrasen. Ursachen: Lungenerkrankungen, Leukämien, hormonelle Störungen, Flüssigkeitsmangel, Sauerstoffmangel, Rauchen. | Anämie bei Eisenmangel, Vitamin B12 Mangel, Folsäuremangel, Blutungen, Leukämie, Nierenerkrankungen, Auflösung der roten Blutkörperchen, Erythrozytopenie (erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen), Erbkrankheiten, Autoimmunkrankheiten. Symptome: Blasse Haut, Schäche, Müdigkeit, Atembeschwerden, Atemnot, kalte Hände und Füsse, unregelmäßiger Herzschlag, Wassereinlagerungen. | |
| Thrombozytenzahl | Conta dei trombociti | Blutbild | 150-300 | 1000/ µl | Thrombozyten im Blut | Erhöhte Anzahl: Thrombozytose | Erniedrigte Anzahl: Thrombozytopenie | ||
| TSH | TSH | Schilddrüsenfunktion | 0,3-4,0 | ml.E./l | Thyrotropin: Hormon, das die Bildung von Schilddrüsenhormonen anregt. Beurteilung der Schilddrüsenfunktion. Wichtigster Parameter zur Kontrolle der Therapie mit Levothyroxin (T4) | Bei Schilddrüsenunterfunktion, bei TSH produzierenden Tumoren, bei Schilddrüsenhormonresistenz, bei Einnahme bestimmter Medikamente. Physiologisch in der Schwangerschaft. | Bei Schilddrüsenüberfunktion, bei Einnahme bestimmter Medikamente, bei sehr großem Eisenmangel | ||
| fT3 | fT3 | Schilddrüsenfunktion | 1,64-3,45 | pg/ml | Freies, nicht an Plasmaeiweiße gebundenes, Schilddrüsenhormon Trijodthyronin. Wird interpretiert zusammen mit TSH und fT4 und eignet sich besonders zur Frühdiagnose der Schilddrüsenüberfunktion. | Schilddrüsenüberfunktion, isolierte T3-Schilddrüsenüberfunktion mit normalen fT4-Werten. | Schilddrüsenunterfunktion | ||
| fT4 | fT4 | Schilddrüsenfunktion | 0,71-1,85 | ng/dl | Freies, nicht an Plasmaeiweiße gebundenes, Schilddrüsenhormon Thyroxin. Da Thyroxin überwiegend in gebundener Form vorliegt, ist die Bestimmung von T4 von größerer diagnostischer Bedeutung. | Schilddrüsenüberfunktion | Schilddrüsenunterfunktion | ||
| Beta-HCG | Beta-HCG | Schwangerschaft | 0-5 | U/ml | Hormon für die Erhaltung der Schwangerschaft. Im Urin nur zum Nachweis einer Schwangerschaft ab dem 12-14 Tag nach Befruchtung. Im Serum zum Nachweis der Schwangerschaft ab dem 7 Tag nach Befruchtung und zur Kontrolle des Schwangerschaftsverlaufs. | 0-5 ist der Normwert beim Mann und einer nicht-schwangeren Frau. Bei einer schwangeren Frau hängt der Wert von Zeitpunkt der Schwangerschaft ab. | |||
| Insulin | Insulina | Zucker / Diabetes mellitus | 1,6-10,8 | mU/l | Hormon, das die Aufnahme der Glucose in die Körperzellen reguliert. Senkt den Blutzucker. Rolle bei der Entstehung und Therapie des Diabetes. Gebildet in den sog. Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. | Insulinom (seltener insulinbildende Tumor der Bauchspeicheldrüse), Insulinresistenz | Diabetes mellitus Typ I. Typ II Diabetiker haben meistens kompensatorisch erhöhte Insulinwerte wegen der Insulinresistenz. | ||
| C-Peptid | C-Peptide | Zucker / Diabetes mellitus | Nüchtern: 0,8-4,2, nach längerem Fasten: 2,7 | ng/ml | Nebenprodukt bei der Synthese des Insulins. Da das Insulin sehr instabil ist, wird stattdessen eher das C-Peptid bei der Diagnose des Diabetes bestimmt. Ermöglicht die Diagnose der Insulinresistenz und die Unterscheidung zwischen Diabetes Typ I und II. | Diabetes Typ II: Am Anfang sind die Werte erhöht, im Spätstadium erniedrigt. Ausserdem bei: Insulinom (seltener insulinbildende Tumor der Bauchspeicheldrüse), Niereninsuffizienz, Einnahme von Glukokortikoiden (Kortison). | Diabetes Typ I, da die Insulinsynthese gestört ist. Diabetes Typ II: Am Anfang sind die Werte erhöht, im Spätstadium erniedrigt. Ausserdem bei: Morbus Addison (seltene, jedoch potentiell lebensbedrohliche Erkrankung mit vollständigem Funktionsverlust der Nebennierenrinde), bei Einnahme von Alpha-Sympathomimetika, bei Hunger. | ||
| OGTT | OGTT | Zucker / Diabetes mellitus | Normabefund Nüchtern <100 oder 5,6 Nach 120 min 125 oder 6,9, nach 120 min >199 oder 11,0 | mg/dl or mmol/l | Oraler Glukosetoleranztest: Sicherung der Diagnose eines Diabetes bei grenzwertigen Nüchternblutzuckerwerten. Bei Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes | Siehe Referenzwerte | Siehe Referenzwerte | ||
| HbA1c | HbA1c Emoglobina glicata | Zucker / Diabetes mellitus | 4,2-6,2 | % | Glykiertes Hämoglobin. Dient beim Diabetes Patienten zur Kontrolle der Einstellung des Blutzuckers. Zeigt die Einstellung des Blutzuckers in den letzten 4 bis 12 Wochen an. | Schlechte Einstellung des Blutzuckers | |||
| Gesamt-PSA | PSA totale | Prostata | 40-49 J: <2,5 50-59 J: <3,5 60-69J: <4,5 70-79J: <6,5 | ng/ml | Prostataspezifisches Antigen, Tumormarker, Diagnostik des Prostatakarzinoms | Bei gutartiger Prostatavergrößerung, Prostatakarzinom, Prostatentzündung und bei Manipulation. | |||
| BSG | VES | Entzündung/ Infektion | <15 | <25 | mm/h | Blutsenkungsgeschwindigkeit, Erythrozytensedimentationsrate. Unspezifischer Parameter für Entzündungen unterschiedlicher Art, korreliert mit der Stärke der Entzündung. | Bei Entzündungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Tumoren, hämatologischen Erkrankungen, Herzinfarkt, bei Einnahme einiger Medikamente (Isotretinoina, Ovulationshemmer). Physiologisch prämenstruell und in der Schwangerschaft. | Erhöhte Erythrozytenzahl, Sichelzellanämie, bei Einnahme von Entzündungshemmern. | |
| CPR | PCR Proteina c-reattiva | Entzündung/ Infektion | 0.5 | mg/dl | C-reaktives Protein. Plasmaeiweiß in der Leber gebildet, unspezifischer Entzündungsparameter für Entzündungen sowohl infektiöser als auch nicht-infektiöser Ursache. Korreliert mit dem Schweregrad der Entzündung. Kann Ausschlaggebend ist der vom Labor angegebene Referenzwert. | Bei allen akuten Entzündungen. Bei Entzündungen der Hohlorgane, besonders bei der Blasenentzündung ist die Erhöhung weniger stark. Mäßige Erhöhung bei viralen Infekten, Schwangerschaft und Parasiten. Stärkere Erhöhung bei bakteriellen Infektionen. Dennoch ist eine sichere Unterscheidung zwischen viralen und bakteriellen Infekten anhand der CRP Erhöhung nicht möglich. Der CRP Wert kann schon erhöht sein, bevor Fieber oder eine Erhöhung der weißen Blutkörperchen aufgetreten sind. Das CRP kann auch bei nichtinfektiösen Entzündungen erheblich erhöht sein: Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Autoimmunerkrankungen (Vaskulitis), chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Tumoren, Gewebeuntergang (Herzinfarkt, akute Pankreatitis, Tumorzerfall), Traumata, Brüche, Verbrennungen oder Erfrierungen, nach größeren chirurgischen Eingriffen. | |||
| Hs-CRP | Hs-PCR | Entzündung/ Infektion/Herzdiagnostik | <1,0 | mg/l | Hochsensitives CRP für die Risikobewertung von kardiovaskulären Erkrankungen, weil CRP eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose spielt. Außerdem geeignet zur Verlaufskontrolle und Prognoseeinschätzung. | Arteriosklerose, Myokardinfarkt, Angina Pectoris, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlußerkrankung. Folgende Patienten weisen höhere hs-CRP Werte: Raucher, Patienten mit Übergewicht und einem BMI >30, Patienten mit metabolischem Syndrom, Diabetes Mellitus II. Bei Einnahme von Antibabypille, Hormonersatztherapie, in der Schwangerschaft, bei Autoimmunerkrankungen. Da das CRP auch bei Traumata (Verletzungen) ansteigt, sollte das hsCRP erst ca. 3 Wochen nach Abklingen der Symptomatik gemessen werden. | |||
| Albumin | Albumina | Serumelektrophorese | 55,3-68,9 | % | Plasmaeiweiß, in der Leber gebildet, Transporteiweiß im Blut für Bilirubin, freie Fettsäuren, Riboflavin, Metallkationen, Hormone, Medikamente. Eiweiß mit der höchsten Konzentration. | Bei Dehydratation (Flüssigkeitsmangel), mangelnder Bildung in der Leber bei Lebererkrankungen, gastrointestinalem Eiweißverlust, Nierenerkrankungen, Mangelernährung, Malabsorption, Verbrennung, Überwässerung, erbliche Hypoalbuminämie. | Kompensatorisch bei Immunglobulinvermehrung z.B. bei Infektionen, Tumoren. | ||
| Alpha-1-Globulin | Alfa-1-Globulina | Serumelektrophorese | 1,6-5,8 | % | Plasmaeiweiß | In der akuten Phase einer Entzündung (Akutphaseproteine): Akute Infektionen, rheumatische Erkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Verletzungen, Operationen, Gewebeuntergang (bei Herzinfarkt oder Bauchspeicheldrüsenentzündung), Tumoren. Bei länger dauernden chronischen Entzündungen ist eine Erhöhung seltener oder geringerausgeprägt. | Erblicher Alpha-1-Antitrypsinmangel, bei Leberentzündungen oder Lungenerkrankungen. | ||
| Alpha-2-Globulin | Alfa-2-Globulina | Serumelektrophorese | 5,9-11,1 | % | Plasmaeiweiß | Bei Gewebeuntergang, akuten Infektionen, Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Tumoren, beim nephrotischen Syndrom | Bei chronisch aktiver Hepatitis, Hämolyse (Auflösung von Erythrozyten), Haptoglobinmangel, Morbus Wilson, Leberschäden. | ||
| Beta-Globulin | Beta-Globulina | Serumelektrophorese | 7,9-13,9 | % | Plasmaeiweiß. Eiweiße der Beta-Globulin-Fraktion: Transferrin für den Eisentransport, Fibrinogen, CRP, LDL. | ||||
| Gamma-Globulin | Gamma-Globulina | Serumelektrophorese | 11,4-18,2 | % | Plasmaeiweiß. Immunglobuline IgA, IgD, IgE, IgG, IgM | IgA: bei chronischen Infekten, Autoimmunerkrankungen, Leberzirrhose, alkoholtoxischer Leberschaden, Zöliakie, Schleimhautinfektionen, monoklonaler Gammopathie vom Typ IgA IgD: Multiples Myelom vom Typ IgD, Hodgkin Lymphom, Autoimmunerkrankungen (rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes), chronische Infektionen. IgE: bei Parasiten, Allergien IgG: Infektionen, Allergien Typ II, Typ III Immunreaktion IgM: Primärantwort Infektionen | IgA: selektiver IgA Mangel | ||
| Leukozyten | Leucociti | Urinstatus | <25 | Leu/mikrol | Infektionen, Tumoren | ||||
| Erythrozyten | Eritrociti | Urinstatus | 2 | Erys/mikrol | Infektionen, Tumoren | ||||
| Plattenepithel | Cellule epiteliali squamose | Urinstatus | keine | Verunreinigung, Nierenerkrankungen | |||||
| Rundepithel | Cellule epiteliali rotonde | Urinstatus | keine | Verunreinigung, Nierenerkrankungen | |||||
| Bakterien | Batteri | Urinstatus | keine | Infektionen | |||||
| Nitrit | Nitriti | Urinstatus | 0 | mg/dl | Bei Anwesenheit von Bakterien in den ableitenden Harnwegen, also bei Infektionen. | ||||
| pH-Wert | pH | Urinstatus | 05-Jul | >7 alkalischer Urin: Infektion mit Urease-positiven Bakterien, verminderte Säureausscheidung durch die Niere, Kaliummangel, bei Einnahme bestimmter Medikamente. | <5 bei Gicht, metabolischen (stoffwechsel-) oder respiratorischn Azidosen (Säureüberschuß). | ||||
| Glucose | Glucosio | Urinstatus | 0 | mg/dl | Schäden der Niere, Entzündungen der Niere, Nierentumoren, Verletzungen der Nieren, Vergiftung mit Schwermetallen. Ursachen ausserhalb der Nieren: Diabetes Mellitus, Schwangerschaft, bei Einnahme von Diabetes Medikamenten, die die Rückaufnahme der Glucose hemmen. | ||||
| Eiweiß | Proteine totali | Urinstatus | <10 | mg/dl | Die Anwesenheit von Eiweiß im Urin heißt Proteinurie. Sie kann durch einen Eiweißüberschuß bereits vor der Niere (z.B. bei Zerstörung von Roten Blutkörperchen oder Muskelzellen), durch eine Funktionsstörung der Niere selbst oder durch einen Eiweißüberschuß nach der Niere in den ableitenden Harnwegen durch Infektionen oder Verletzungen entstehen. Die Proteinurie kann auch harmlos aufgrund von Stress, körperlicher Belastung oder auch grundlos sein. | ||||
| Aceton | Acetone | Urinstatus | 0 | mg/dl | Bei großer körperlicher Anstrengung, Fasten, Fieber, starken Verletzungen oder Operationen, längerdauerndem Erbrechen (z.B. Schwangerschaftserbrechen), Diabetes Mellitus. | ||||
| Urobilinogen | Urobilinogeno | Urinstatus | 0,1-1,8 | mg/dl | Abbauprodukt des Bilirubins | Bei Lebererkrankungen | |||
| Urinsediment | Sedimenti | Urinstatus | Feste, ungelöste Bestandteile des Harns | Können sowohl unter physiologischen als auch pathologischen Bedingungen im Harn nachweisbar sein. |
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DIE ITALIENISCHEN HANDELSNAMEN HÄUFIG VERWENDETER MEDIKAMENTE
| Gruppe | Erwachsene/ Kinder | Wirkstoff | Italienische Übersetzung | Italienische® Handelsname(n) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gruppe | Erwachsene/ Kinder | Wirkstoff | Italienische Übersetzung | Italienische® Handelsname(n) | Dosierung | Darreichungsform | Dosierungsanleitung | Art des Rezeptes | Bemerkung |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Erwachsene | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 500 mg | Tabletten, Granulat, Brausetabletten, Zäpfchen. | 500 mg alle 4 Stunden. | Nicht verschreibungspflichtig. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Erwachsene | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 1000 mg | Tabletten, Granulat, Brausetabletten, Zäpfchen. | 1000 mg alle 6 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 62,5 mg | Zäpfchen | Neugeborenes 0-3 Monate, von 3 kg bis 5 kg: 1 Zäpfchen alle 6 Stunden, max. 4 Zäpchen/24 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 125mg | Zäpfchen, Brause-Granulat | Kinder 6-19 Monate, von 7 bis 10 kg: 1 Zäpfchen oder 1 Säckchen alle 6 Stunden, max. 4x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 125mg/5ml | Sirup | 5-6 Monate 7,2 kg alle 6 Stunden, max. 4x/Tag, 8 kg 7-10 Monate 4 ml alle 6 Stunden max. 4/Tag, 9 kg 11-14 Monate 5,5 ml alle 6 Stunden max. 4x/Tag, 10 kg 15-19 Monate 6 ml alle 6 Stunden max. 4/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 250 mg | Zäpfchen | 20 - 29 Monate 11-12 kg: 1 Zäpfchen alle 8 Stunden max. 3x/Tag, 30 Monate - 6,5 Jahre 1 Zäpfchen alle 6 Stunden max. 4/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 500 mg | Tabletten, Zäpfchen | 6,5 - < 8 Jahre 21-25 kg: 1/2 Tablette alle 4 Stunden, max. 6/Tag 8 -11 Jahre 26-40 kg 1 Tablette/Zäpfchen alle 4 Stunden max. 6x/Tag 12 - 15 Jahre 41-50 kg 1 Tablette/ Zäpfchen alle 4 Stunden max. 6/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Erwachsene | Ibuprofen | Ibuprofene | Brufen, Moment, Nurofen und Generika | 200 mg, 400 mg, 600 mg, 800 mg | Tabletten, Granulat, Brausetabletten | 200 - 400 mg alle 6 Stunden, 600 mg alle 6-8 Stunden, 800 mg alle 8 Stunden. Max. 2400 mg/ 24 Stunden. | 200 mg und 400 mg: nicht verschreibungspflichtig, 600mg and 800 mg: Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Ibuprofen | Ibuprofene | Nurofen 100 und Generika | 100 mg/5ml | Sirup | 3-6 Monate 5,6 - 7 kg 2,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 6-12 Monate 7 - 10 kg 2,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 1 - 3 Jahre 10 - 15 kg 5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 15 - 20 kg 4 - 6 Jahre 7,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 7 - 9 Jahre 20 - 28 kg 10 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 10 -12 Jahre 28 - 43 kg 15 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Ibuprofen | Ibuprofene | Nurofen 200 und Generika | 200 mg/5ml | Sirup | 3-6 Monate 5,6 - 7 kg 1,25 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 6-12 Monate 7 - 10 kg 1,75 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 1 - 3 Jahre 10 - 15 kg 2,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 15 - 20 kg 4 - 6 Jahre 3,75 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 7 - 9 Jahre 20 - 28 kg 5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 10 -12 Jahre 28 - 43 kg 7,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Ibuprofen | Ibuprofene | Nurofen 200 und Genrika | 200 mg | Tabletten, Granulat, Brausetabletten | > 12 Jahre 1 Tablette 2-3x/Tag min. alle 8 Stunden. | Nicht verschreibungspflichtig. | |
| Painkiller, anti-inflammatory, antipyreticum, non-steroidal antirheumaticum | Erwachsene | Metamizol | Metamizolo | Novalgina und Generika | 500 mg/ml | Tropfen | 1 Tropfen = 1 ml = 500 mg, bis zu 20 - 40 Tropfen alle 6 Stunden, max. 4000 mg/24 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Für stärkere Schmerzen. |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Metamizol | Metamizolo | Novalgina und Generika | 500 mg/ml | Tropfen | 1 Tropfen = 1 ml = 500 mg, 3 - 11 Monate 5 - 8 kg max. 2-5 Tropfen alle 6 Stunden, 1-3 Jahre 9 - 15 kg 3 - 10 Tropfen alle 6 Stunden, 4 - 6 Jahre 16 - 23 kg 5 - 15 Tropfen alle 6 Stunden, 7 - 9 years 24 30 kg 8 - 20 Trpfen alle 6 Stunden, 10 - 12 Jahre 31 - 45 kg 10 - 30 Tropfen alle 6 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Erwachsene | Acetylsalicylsäure | Acido salicilico | Aspirina und Generika | 500 mg | Tabletten, Brausetabletten | Einzeldosis 500 - 1000 mg alle 4-8 Stunden, max. 3000 mg/24 Stunden. | Nicht verschreibungspflichtig. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Erwachsene | Diclofenac | Diclofenac | Diclofenac, Voltaren und Generika | 1%, 2%, 25 mg, 50 mg, 75 mg, 150 mg | Tabletten, Gel, spray, Pflaster | Tablette: 50 mg: 3-4x/Tag alle 8 - 6 Stunden, 75 mg: 1-2x/Tag alle 12 Stunden, 150 mg 1x/Tag. Gel: 2x/Tag. Pflaster (Voltadol 140 mg) 2 Pflaster in 24 hours. | Gel: nicht verschreibungspflichtig Andere: Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum | Erwachsene | Amoxicillin und Clavulansäure | Amoxicillina e acido clavulanico | Augmentin und Generika | 825 + 125 mg | Tabletten, Granulat | 1 Tablette alle 12 Stunden für 6 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Penicillin | Kinder | Amoxicillin und Clavulansäure | Amoxicillina e acido clavulanico | Augmentin und Generika | 400 + 57 mg /5ml | Suspension, Säckchen mit Granulat | Kinder 2 Monate - 2 Jahre: 2kg 0,6 ml alle 12 Stunden, 3 kg 0,8 kg alle 12 Stunden, 4 kg 1,1 ml alle 12 Stunden, 5 kg 1,4 ml alle 12 Stunden, 6 kg 1,7 ml alle 12 Stunden, 7 kg 2 ml alle 12 Stunden, 8 kg 2,3 ml alle 12 Stunden, 9 kg 2,5 ml alle 12 Stunden, 10 kg 2,8 ml alle12 Stunden, 11 kg 3,1 ml alle 12 Stunden, 12 kg 3,4 ml alle 12 Stunden, 13 kg 3,7 ml alle 12 Stunden, 14 kg 3,9 ml alle 12 Stunden , 15 kg 4,2 ml alle 12 Stunden. Children > 2 years Suspension: 2 - 6 Jahre 13 - 21 kg 5ml alle 12 Stunden, 7 - 9 Jahre 22 - 29 kg 7,5 ml alle 12 Stunden, 10 - 12 Jahre 22 - 40 kg 10 ml alle 12 Stunden. Säckchen mit Granulat: 2 - 6 Jahre 13 - 21 kg 1 Säckchen alle 12 Stunden, 7 - 12 Jahre 22 - 40 kg 2 Säckchen alle 12 Stunden. Kinder ab 12 Jahren und > 40 kg: Erwachsenendosis. Für 6 Tage.. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Penicillin | Erwachsene | Amoxicillin | Amoxicillina | Zimox und Generika | 500mg, 1000 mg | Tabletten | 500 mg: 1 Tablette alle 6 - 8 Stunden. 1000 mg: 1 Tablette alle 8 - 12 Stunden. Max. 3000 mg/24 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Penicillin | Kinder | Amoxicillin | Amoxicillina | Zimox und Generika | 50 mg/ml | Suspension | 10 Stunden: 10 ml (= 500mg) | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Macrolid | Erwachsene | Azithromycin | Azitromicina | Zitromax und Generika | 500 mg | Tabletten | 1 Tablette 1x/Tag for 3 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Macrolid | Kinder | Azithromycin | Azitromicina | Zitromax und Generika | 40mg/ml, 200mg/5 ml | Suspension | Kinder > 6 Monate und < 45 kg: 10mg/kg Körpergewicht 1x/Tag for 3 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Macrolid | Erwachsene | Clarithromycin | Claritromicina | Klacid und Generika | 250mg, 500 mg | Tabletten | > 12 Jahre 1 Tablette (250 or 500 mg) alle 12 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Macrolid | Kinder | Clarithromycin | Claritromicina | Klacid und Generika | 125mg/5ml, 250mg/5 ml | Suspension | Kinder 6 Monate: 7,5mg/kg Körpergewicht. 125mg/5 ml: 8 -12 kg Körpergewicht: 2x/Tag 62,5 mg = 2,5ml, 12 - 20 kg: 2x/Tag 125 mg = 5 ml, 20 - 30 kg Körpergewicht: 187,5 mg = 7,5 ml, 30 - 40 kg Körpergewicht: 250 mg = 10 ml. 250mg/5ml: 8 -12 kg Körpergewicht: 2x/Tag 62,5 mg = 1,75 ml, 12 - 20 kg: 2x/Tag 125 mg = 2,5 ml, 20 - 30 kg Körpergewicht: 187,5 mg =3,75 ml, 30 - 40 kg Körpergewicht: 250 mg = 5 ml. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Antiparasiten, Gynäkologie | Erwachsene | Metronidazol | Metronidazolo | Flagyl, Vagilen und Generika | 250 mg, 500 mg | Tabletten, Vaginaltabletten | Tablets: depending on the indication, 250 - 500 mg 2x/day, vaginal tablets 1 tablet/day | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Dermatologie | Erwachsene | Metronidazol | Metronidazolo | Rosex und Generika | 0.75% | Creme | 2x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Tetracyclin | Erwachsene | Doxycyclin | Doxiciclina | Bassado und Generika | 100 mg, 200 mg | Tabletten | Erster Tag 200 mg 1x/Tag, dann 100 mg 1x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Vorsicht: Erhöhte Sonnenempfindlichkeit! |
| Antibiotikum, Harnwegsinfekt | Erwachsene | Fosfomycin | Fosfomicina | Monuril | 3 g | Granulat | Einzeldosis am Abend vor dem Zubettgehen, eventuell am Folgeabend wiederholen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Harnwegsinfekt | Erwachsene | Sulfamethoxazol + Trimethoprim | Sulfametoxazolo + Trimetoprim | Bactrim | 800 mg + 160 mg | Tabletten, Suspension | Harnwegsinfekt (Blasenentzündung): eine Verabreichung von 2-3 Tablette zusammen am Abend. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Chinolon | Erwachsene | Ciprofloxacin | Ciprofloxacina | Ciprofloxacina and generics | 250 mg, 500 mg, 750 mg | Tabletten | Standarddosierung: 250 - 500 mg 2x/Tag, unkomplizierter Harnwegsinfekt der Frau vor der Menopause: 500 mg als Einzeldosis. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Verschiedene Dosierungen für unterschiedliche Infektionen. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Erwachsene | Tobramycin | Tobramicina | Tobral and generics | 0.30% | Augentropfen, Augensalbe | Tropfen: 1 - 2 Tropfen alle 4 Stunden mit einer Nachtpause solange die Symptome bestehen + 1 Tag. Salbe: 1,5 cm alle 3-4 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Ohne Kortison. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Kinder | Tobramycin | Tobramicina | Tobral and generics | 0.30% | Augentropfen, Augensalbe | Tropfen: 1 Tropfen alle 4 Stunden mit einer Nachtpause solange die Symptome bestehen + 1 Tag. Salbe: 1 cm alle 3-4 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Ohne Kortison. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Kinder | Fusidic acid | Acido fusidico | Fucithalmic and generics | 1% | Augentropfen | 1 Tropfen alle 12 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Mit Kortsion. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Erwachsene | Fucidinsäure und Dexamethason | Acido fusidico e desametasone | Tobradex and generics | 0,3% + 0,1% | Augentropfen, Augensalbe | Tropfen: 1 - 2 Tropfen alle 4 Stunden mit einer Nachtpause solange die Symptome bestehen + 1 Tag. Salbe: 1,5 cm alle 3-4 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination Antibiotikum und Kortison. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Kinder | Fucidinsäure und Dexamethason | Acido fusidico e desametasone | Tobradex and generics | 0,3% + 0,1% | Augentropfen, Augensalbe | Tropfen: 1 Tropfen alle 4 hours mit einer Nachtpause solange die Symptome bestehen + 1 Tag. Salbe: 1 cm alle 3-4 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination Antibiotikum und Kortison. |
| Antibiotikum, Dermatologie | Erwachsene | Fucidinsäure | Acido fusidico | Fucidin und Generika | 20 mg/g | Creme, Salbe | Creme: 2 -3 x/Tag. Salbe: Mit Verband 1 - 2 x/Tag, ohne Verband 3x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Ohne Kortison. |
| Antibiotikum, Dermatologie | Kinder | Fucidinsäure | Acido fusidico | Fucidin und Generika | 20 mg/g | Creme, Salbe | Creme: 2 -3 x/Tag. Salbe: Mit Verband 1 - 2 x/Tag, ohne Verband 3x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Ohne Kortison. |
| Antibiotikum, Dermatologie | Erwachsene | Fucidinsäure und Hydrocortison | Acido fusidico e idrocortisone | Fucidin H und Generika | 20 + 10 mg/g | Creme | Creme: 2 -3 x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Dermatologie | Erwachsene | Fusidic acid and Betamethasone | Acido fusidico e betametasone | Fucicort und Generika | 2% + 0,1% | Creme | Creme: 1 - 2 x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Erwachsene | Terbinafin | Terbinafina | Lamisil und Generika | 250 mg, 1% | Tabletten, Creme | Tabletten: 250 mg 1x/Tag. Körperpilzinfektion: 2 -4 Wochen, Kopf: 4 Wochen, Füsse: 2-6 Wochen, Fingernägel: 6 Wochen, Zehennägel: 12 Wochen. Creme: 1-2x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | In der Regel ist es ausreichend eine Tablette von 250 mg 1x/Tag an 2-3 Tagen in der Woche yu nehmen, um die Pilzinfektion erfolgreich zu behandeln. |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Kinder | Terbinafin | Terbinafina | Lamisil und Generika | 250 mg, 1% | Tabletten, Creme | Tabletten: 5-12 Jahre und 20 - 40 kg Körpergewicht: 125 mg 1x/Tag. Körperpilzinfektion: 2 -4 Wochen, Kopf: 4 Wochen, Füße: 2-6 Wochen, Fingernägel: 6 Wochen, Fußnägel: 12 Wochen. Creme: 1-2x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Nicht geeignet für Kinder unter 5 Jahren und unter 20 kg Körpergewicht. |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Erwachsene | Clotrimazol | Clotrimazolo | Canesten und Generika | 1% | Creme, Spray | Creme/ Spray: 2 - 3x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Kinder | Clotrimazol | Clotrimazolo | Canesten und Generika | 1% | Creme, Spray | Creme/ Spray: 2 - 3x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antimycotikum, Pilzinfektionen, Gynäkologie | Erwachsene | Clotrimazol | Clotrimazolo | Gynocanesten und Generika | 100 mg, 2% | Vaginaltabletten, Vaginalcreme | Vaginaltablette: 1 Tbl./Tag am Abend für 12 Tage, Vaginalcreme: 1x/Tag for 12 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Kinder | Miconazol | Miconazolo | Daktarin | 2% | Creme, Spray, Emulsio, Mundgel | Für Kinder > 2 Jahre. Mundgel: 4x/Tag, Creme 1-2x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antimycotikum, Pilzinfektionen, Gynäkologie | Erwachsene | Fluconazol | Fluconazolo | Diflucan | 150 mg | Tabletten | Normale vaginale Pilzinfektion: Einzeldosis. Stärkere Infektionen: Tag 1, 4 und 7. Wiederkehrende vaginale Pilzinfektione: 1 Tablette 150 mg 1x/Woche für 6 Monate. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Unterschiedliche Dosierungen für gynäkologische und andere Pilzinfektionen. |
| Antiviral, Grippe | Erwachsene | Oseltamivir | Oseltamivir | Tamiflu | 75 mg | Tabletten | 2x/Tag für 5 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Covid-19 | Erwachsene | Nirmatrevir + Ritonavir | Nirmatrevir + Ritonavir | Paxlovid | 150 mg + 10 mg | Tabletten | 2 Tbl. Nirmatrevir + 1 Tbl. Ritonavir zusammen alle12 Stunden für 5 Tage. | Nur über staatliche Krankenhäuser erhältlich. Kann nicht von privaten Ärzten verschrieben werden. | Sehr teuer, wenn privat in Italien gekauft. |
| Antiviral, HIV Prophylaxis | Erwachsene | Emtricibatin + Tenovir | Emtricibatin + Tenovir | Truvada und Generika | 200 mg + 245 mg | Tabletten | 1 Tablette/Tag nach dem Essen. | Einmalige Originalrezept. | Preexpositionsprophylaxe evon HIV. Von einigen ausländischen Krankenversicherungen getragen. |
| Antiviral, Herpes | Kinder | Aciclovir | Aciclovir | Zoviraxlabiale und Generika | 50 mg/g | Creme | Lippen- und Genitalherpes: 5x/Tag alle 4 Stunden für 5 bis 10 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Herpes | Kinder | Aciclovir | Aciclovir | Zoviraxlabiale und Generika | 50 mg/g | Creme | Lippen- und Genitalherpes: 5x/Tag alle 4 Stunden für 5 bis 10 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Herpes | Erwachsene | Aciclovir | Aciclovir | Aciclovir Generika | 200 mg, 400 mg, 800 mg | Tabletten | Herpes simplex und genitalis: 200 mg 5x/Tag alle 4 Stunden mit Nachtpause von 8 hours für mindestens 5 Tage. Windpocken und Herpes zoster: 800 mg 5x/Tag für 7 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Herpes | Kinder | Aciclovir | Aciclovir | Aciclovir Generika | 200 mg, 400 mg, 800 mg | Tabletten Suspension | Kinder > 2 Jahre: Herpes simplex und genitalis: 200 mg 5x/Tag alle 4 Stunden mit Nachtpause von 8 Stunden für mindestens 5 Tage. Kinder < 2 Jahre 100 mg 5x/Tag alle 4 Stunden mit Nachtpause von 8 Stunden für mindestens 5 Tage.. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Keine Studien für Neugeborene und für die Anwendung für Herpes zoster vorhanden. |
| Antiviral, Herpes | Erwachsene | Valaciclovir | Valaciclovir | Valaciclovir Generika | 1000 mg, 500 mg | Tabletten | Herpes zoster: 1000 mg 3x/Tag für 7 Tage. Muss innerhalv von 72 h nach Beginn der Symptome begonnen werden.. Herpes simplex: 500 mg 2x/Tag für 5 - 10 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antazida, Magenschutz, Reflux | Erwachsene | Omeprazol | Omeprazolo | Omeprazolo Generika | 20 mg, 10 mg | Tabletten | 10 mg - 20mg/Tag 30 Minuten vor einer Mahlzeit. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antazida, Magenschutz, Reflux | Erwachsene | Pantoprazol | Pantoprazolo | Maalox reflusso und Generika | 40 mg, 20 mg | Tabletten | 20 mg - 40 mg/ Tag 30 Minuten vor einer Mahlzeit. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Achtung: Es gibt vier verschiedene Produkte mit dem Namen "Maalox" (Maalox, Maalox nausea, Maalox Plus, Maalox Reflusso) mit unterschiedlichen Wirkstoffen und unterschiedlichen Indikationen. |
| Antazida, Magenschutz, Reflux | Erwachsene | Esomeprazol | Esomeprazolo | Esomeprazolo Generika | 40 mg, 20 mg | Tabletten | 20 mg - 40 mg/ Tag 30 Minuten vor einer Mahlzeit. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antazida, Magenschutz, Reflux | Erwachsene | Lansoprazol | Lansoprazolo | Lansoprazolo Generika | 30 mg, 15 mg | Tabletten | 30 mg - 15 mg/ Tag 30 Minuten vor einer Mahlzeit. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiemetika, Übelkeit, Erbrechen | Erwachsene | Domperidon | Domperidone | Motilium und Generika | 10 mg | Tabletten | Bis zu 3x/Tag alle 8 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiemetika, Übelkeit, Erbrechen | Erwachsene | Metoclopramid | Metoclopramid | Plasil, Maalox nausea und Generika | 10 mg | Tabletten | Bis zu 3x/Tag alle 8 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiemetika, Übelkeit, Erbrechen | Kinder | Metoclopramid | Metoclopramid | Plasil, Maalox nausea und Generika | 4 mg/ml, 10 mg/10 ml | Tropfen, Tabletten | Tropfen: 1 Tropfen = 0,2 mg. 1-3 Jahre 10-14 kg: 5 Tropfen bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 3-5 Jahre 15-19 kg 10 Tropfen bis hzu 3x/Tag alle 6 Stundfen, 5-9 Jahre 20-29 kg 12 Tropfen bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 9-18 Jahre 30-60kg 25 Tropfen bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden. Sirup: 1-3 Jahre 10-14 kg: 1 mg bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 3-5 Jahre 15-19 kg 2mg bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 5-9 Jahre 20-29 kg 2,5 mg bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 9-18 Jahre 30-60kg 5mg bis zu 3/Tag alle 6 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Angiotensin-Antagonist, Monopräparat | Erwachsene | Candesartan | Candesartan | Candesartan Generika | 8 mg, 16 mg, 32 mg | Tabletten | Bluthochdruck: initial 8 mg 1x/Tag, Erhaltungsdosis: 8-32mg/Tag. Herzinsuffizienz: initial 4 mg/Tag, alle 2 Wochen erhöhen auf bis zu 32mg/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Angiotensin-Antagonist, Monopräparat | Erwachsene | Irbesartan | Irbesartan | Irbesartan Generika | 150 mg, 300 mg | Tabletten | Bluthochdruck: initial 150 mg 1x/Tag, eventuell auf 300mg 1x/Tag erhöhen. Diabetische Nephropathie: 300 mg 1x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Angiotensin-Antagonist, Monopräparat | Erwachsene | Losartan | Losartan | Losartan Generika | 12,5 mg, 50 mg, 100 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 50 mg 1x/Tag, eventuell auf 100 mg/Tag erhöhen. Herzinsuffizienz: initial 12,5 mg 1x/Tag, eventuell auf max. 150 mg/Tag erhöhen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Angiotensin-Antagonist, Monopräparat | Erwachsene | Valsartan | Valsartan | Valsartan Generika | 40 mg, 80 mg, 160 mg, 320 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 80 - 160 mg 1x/Tag. Herzinsuffizienz: initial 40 mg 2x/Tag, dann schrittweise auf bis zu 160 mg 2x/Tag erhöhen. Nach Herzinfarkt: kann bereits 12 h nach Herzinfarkt gegeben werden: initial 20 mg 2x/Tag dann schrittweise auf 160 mg 2x/Tag erhöhen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, ACE Inhibitor, Monopräparation | Erwachsene | Lisinopril | Lisinopril | Lisinopril Generika | 5 mg, 20 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 5-20 mg 1x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, ACE Inhibitor, Monopräparation | Erwachsene | Captopril | Captopril | Captopril Generika | 25 mg, 50 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 12,5-25 mg 2x/Tag (max. 50 mg/Tag) | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, ACE Inhibitor, Monopräparation | Erwachsene | Enalapril | Enalapril | Enalapril Generika | 5 mg, 20 mg | Tablettten | Bluthochdruck: 5-10 mg 1x/Tag, bis zu 40 mg/24 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, ACE Inhibitor, Monopräparation | Erwachsene | Ramipril | Ramipril | Triatec, Ramipril Generika | 2,5 mg, 5 mg, 10 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 2,5-5 mg 1x/Tag, bis zu 10 mg/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kalciumantagonist, Monopräparation | Erwachsene | Amlodipin | Amlodipina | Norvasc, Amlodpina Generika | 5 mg, 10 mg | Tabletten | Bluthochdruck, Vorbeugung der angina pectoris, Prinz Metal angina: 5 - 10 mg/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit ß-Blockern vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kalciumantagonist, Monopräparation | Erwachsene | Nifedipin | Nifedipina | Nifedipina Generica | 20 mg, 30 mg, 60 mg | Tabletten | Bluthochdruck und Angina pectoris: 40 mg 1x/Tag, bis zu 80 mg/Tag in 1-2 Dosen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit ß-Blockern vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kalciumantagonist, Monopräparation | Erwachsene | Diltiazem | Diltiazem | Diltiazem Generica | 120mg, 200 mg 300 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 2x/Tag 90 mg, bis zu 360 mg/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit ß-Blockern vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kalciumantagonist, Monopräparation | Erwachsene | Verapamil | Verapamil | Isoptil und Generika | 40 mg, 80 mg, 120 mg ret, 180 mg ret, 240 mg ret | Tabletten, Retardtabletten | Bluthochdruck: Isoptin 80 mg: 3x/Tag (40)80-160 mg, Isoptin 120 mg retard: 2x/Tag 1 Tablette, bis zu 2x/day 2 Tabletten. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit ß-Blockern vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, ß1-selektiver Blocker, Monopräparation | Erwachsene | Bisoprolol | Bisoprololo | Concor und Generika | 1,25 mg, 2,5 mg, 3,75 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg | Tabletten | Bluthochdruck: initial 5 mg 1x/Tag, bis zu 10 mg/Tag. Herzinsuffizienz: 1 Woche: 1,25 mg 1x/Tag, 2 Woche: 2,5 mg 1x/Tag, 3 Woche: 3,75 mg 1x/Tag, 4 - 7 Woche 5 mg 1x/Tag, 8-11 Woche: 7,5 mg, ab der 12. Woche: max. 10mg/ Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit Kalziumantagonisten vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, nicht-selektiver ß-Blocker, Monopräparation | Erwachsene | Carvedilol | Carvedilolo | Carvedilol Generika | 6,25 mg, 25 mg | Tabletten | Bluthochdruck/ Angina pectoris: inital 12,5 mg 1x/Tag, eventuell mach 2 Tagen auf 25 mg 1x/Tag erhöhen und nach 2 Wochen auf 50 mg in 1-2 Dosen erhöhen. Herzinsuffizienz: 3,125 2x/Tag für 2 Wochen, anschließend in Intervallen von 2 Wochen auf then increase 25 mg2x/Tag (85 kg Körpergewicht). | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit Kalziumantagonisten vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, ß1-Blocker mit zusätzlichen Wirkungen, Monopräparation | Erwachsene | Nebivolol | Nebivololo | Nebilox, Lobivon und Generika | 5 mg | Tabletten | Bluthochdruck: 5 mg 1x/Tag, >65 Jahre mit 2,5 mg beginnen. Herzinsuffizienz: >70 Jahre old mit 1,25 mg 1x/Tag beginnen, dann in Intervallen von 1-2 Wochen auf 10 mg/Tag erhöhen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination mit Kalziumantagonisten vermeiden. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kombination Angiotensin Antagonist + Diuretikum | Erwachsene | Candesartan + Hydrochlorthiazid | Candesartan + Idroclorotiazide | Generika | 16 + 12,5 mg, 32 + 12,5 mg, 32 + 25 mg | Tabletten | Initial 8 or 16 mg + 12,5 mg 1x/Tag, eventuell auf 32 g + 12,5 mg oder 32 mg + 25 mg erhöhen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | In manchen Ländern gibt es die Kombination von Candesartan mit amlodipin. In Italien gibt es die Kombination von Valsartan mit Amlodipin. |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kombination Angiotensin Antagonist + Kalcium blocker | Erwachsene | Valsartan + Amlodipin | Valsartan + Amlodipina | Generika | 80 + 5 mg, 160 + 5 mg, 160 + 10 mg | Tabletten | Erstmalige Behandlung: 80+5mg 1x/Tag, eventuell nach 1-2 Wochen auf bis zu 320+10 mg erhöhen. Umstellung von der Monotherapie: 320+10 mg 1x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Dreifachkombination, Angiotensinantagonist, Kalciumblocker und Diuretikum | Erwachsene | Valsartan + Amlodipin + Hydrochlorthiazid | Calsartan + Amlodipina + Idroclorotiazide | Generika | 160+5+12,5 mg, 160+5+25 mg, 160+10+25 mg, 320+10+25 | Tabletten | 320+10+25 mg 1x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kombination ACE-Hemmer und Diuretikum | Erwachsene | Ramipril + Hydrochlorothiazid | Ramipril + Idroclorotiazide | Generika | 2,5+12,5 mg, 5+25 mg | Tabletten | 2,5+12,5mg oder 5+25 mg: 1/2-1 Tablette 1x/Tag, nacxh mindestens 3 Wochen kann auf maximal 2 Tablette 5+25 mg/Tag erhöht werden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antihypertensiva, Bluthochdruck, Kombination ß-Blocker und Diuretikum | Erwachsene | Bisoprolol + Hydrochlorothiazid | Bisoprololo + Idroclorotiazide | Lodoz und Generika | 2,5+6,25 mg, 5+6,25 mg, 10+6,25 mg | Tabletten | 1 Tablette/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Gichttherapie | Erwachsene | Allopurinol | Allopurinolo | Generika | 100 mg, 300 mg | Tabletten | 300-900 mg in mehreren Verabreichungen. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schilddrüsenhormone, Schilddürsenunterfunktion | Erwachsene | Levothyroxin | Levotiroxina | Eutirox und Generika | 25 mcg, 50 mcg, 75 mcg, 88 mcg, 100 mcg, 112 mcg, 125 mcg, 137 mcg, 150 mcg, 175 mcg, 200 mcg | Tabletten | Individuelle Dosierung. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Diabetes mellitus, Monopräparation | Erwachsene | Metformin | Metformina | Glucophage und Generika | 500 mg, 800 mg, 1000 mg | Tabletten | Diabetes mellitus type 1: Initially 500-1000 mg/ day, which can be increased step by step every 5-7 days up to 3000mg/day. Diabetes mellitus type 2: Additionally to the insulin therapy. The dosage depends on the dose of the used insuline. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Diabetes mellitus, Kombipräparat | Erwachsene | Metformin + | Metformina | Glucophage und Generika |
Gruppe:
Erwachsene/ Kinder:
Wirkstoff:
Italienische Übersetzung:
Italienische® Handelsname(n):
Dosierung:
Darreichungsform:
Dosierungsanleitung:
Art des Rezeptes:
Bemerkung:
Klicken Sie auf die Zeile des gewünschten Arzneimittels, um das vollständige Blatt anzuzeigen.
BEACHTEN SIE: In Italien gibt es drei verschiedene Arten von privaten Rezepten. Rezepte für die meisten herkömmlichen Medikamente, die vom Ausstellungsdatum 6 Monate gültig sind und 10 mal eingelöst werden können. Rezepte für stärkere Medikamente, wie stärkere Schmerzmittel, Schlafmittel oder Angstlöser, die 30 Tage lang gültig sind und 3 mal eingelöst werden können. Einige Medikamente erfordern sogar ein Rezept, dass nur einmal eingelöst werden kann. Das sind sehr starke Schmerzmittel, die in Deutschland, der Schweiz und in Österreich unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, aber auch einige Antibabypillen. Besondere Arzneimittel wir Ritalin für die Behandlung des ADHS können nur von Fachärzten (Psychiatern) oder speziellen Zentren verschrieben werden. Ein Allgemeinarzt kann diese Medikamente in Italien nicht verschreiben. In unsere Liste können Sie für jedes Medikament nachschauen, ob es verschreibungspflichtig ist und welches Rezept erforderlich ist.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Die hier aufgeführte Medikamentenliste umfasst häufig verwendete und verschriebene Medikamente. Es soll eine Orientierungshilfe für den Patienten darstellen und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In jeder Gruppe gibt es weitere Medikamente, die hier nicht aufgelistet sind. Die Handelsnamen sind die am meisten bekannten Handelsnamen. Es ist weder als Werbung noch als Empfehlung, diese Marken zu verwenden, zu verstehen. Wenn Sie ein gesundheitliches Problem haben, konsultieren Sie immer einen Arzt, damit er die richtige Diagnose stellen und das richtige Medikament verschreiben kann. Die hier aufgeführten Dosierungen sind die Standarddosierungen. Im Einzelfall können abweichende Dosierungsanweisungen verordnet werden. Halten Sie sich immer an die durch Ihren Arzt verschriebene Dosierungsanweisung.
MEDIKAMENTE IN SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT
| Gruppe | Wirkstoff | Italienischer Handelsname | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gruppe | Wirkstoff | Italienische Übersetzung | Italienischer Handelsname | 1° Trimenon | 2° Trimenon | 3° Trimenon | Bessere Alternativen in der SS | Stillzeit | Bessere Alternativen in der SZ |
| Schmerzen, Fieber | Paracetamol (USA: acetaminophen) | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Schmerzen, Fieber, Entzündung | Ibuprofen | Ibuprofene | Brufen, Moment, Nurofen und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Paracetamol | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Stärkere Schmerzen, Fieber, Entzündung | Metamizol | Metamizolo | Novalgina und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Paracetamol, Ibuprofen | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Paracetamol, Ibuprofen |
| Schmerzen, Fieber, Entzündung | Acetylsalicylic acid | Acido salicilico | Aspirina und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Schmerzen, Fieber: Paracetamol Inflammation: Ibuprofen, Diclofenac (1./2. Trimenon) | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Paracetamol, Ibuprofen |
| Schmerzen, Fieber, Entzündung | Diclofenac | Diclofenac | Diclofenac, Voltaren und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Schmerzen, Fieber: Paracetamol Inflammation: Ibuprofen (1./2. Trimenon) | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Paracetamol, Ibuprofen |
| Antibiotikum | Amoxicillin and clavulanic acid | Amoxicillina e acido clavulanico | Augmentin und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | none |
| Antibiotikum | Amoxicillin | Amoxicillina | Zimox und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | none |
| Antibiotikum | Azithromycin | Azitromicina | Zitromax und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline wie Amoxicilline | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline wie Amoxicilline |
| Antibiotikum | Clarithromycin | Claritromicina | Klacid und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline und Cephalosporine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | Penicilline und Cephalosporine |
| Antibiotikum | Metronidazol | Metronidazolo | Flagyl und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline und Cephalosporine | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline und Cephalosporine |
| Antibiotikum | Doxycyclin | Doxiciclina | Bassado und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide |
| Antibiotikum | Fosfomycin | Fosfomicina | Monuril | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide |
| Antibiotikum | Sulfamethoxazol + Trimethoprim | Sulfametoxazolo + Trimetoprim | Bactrim | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide |
| Antibiotikum | Ciprofloxacin | Ciprofloxacina | Ciprofloxacina und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Penicilline, Cephalosporine und Makrolide |
| Pilzinfektion | Terbinafin | Terbinafina | Lamisil und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Clotrimazol, Miconazol, Nystatin | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Clotrimazol, Miconazol, Nystatin |
| Pilzinfektion | Clotrimazol | Clotrimazolo | Canesten und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Pilzinfektion | Miconazol | Miconazolo | Daktarin | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Pilzinfektion | Fluconazol | Fluconazolo | Diflucan | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Clotrimazol, Miconazol, Nystatin | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Clotrimazol, Miconazol, Nystatin |
| Herpes | Aciclovir | Aciclovir | Aciclovir Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Herpes | Valaciclovir | Valaciclovir | Valaciclovir Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Magen, Reflux | Omeprazol | Omeprazolo | Omeprazolo Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Magen, Reflux | Pantoprazol | Pantoprazolo | Maalox reflusso und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Omeprazol | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | Omeprazol |
| Magen, Reflux | Esomeprazol | Esomeprazolo | Esomeprazolo Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Omeprazol, Pantoprazol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Omeprazol, Pantoprazol |
| Magen, Reflux | Lansoprazol | Lansoprazolo | Lansoprazolo Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Omeprazol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Omeprazol, Pantoprazol |
| Übelkeit, Erbrechen | Domperidon | Domperidone | Motilium und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Doxylamin, Meclozin, Dimenhydrinat | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Doxylamin, Meclozin, Dimenhydrinat |
| Übelkeit, Erbrechen | Metoclopramid | Metoclopramid | Plasil, Maalox nausea und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Doxylamin, Meclozin, Dimenhydrinat | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Doxylamin, Meclozin, Dimenhydrinat |
| Blutdruck | Candesartan | Candesartan | Candesartan Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Irbesartan | Irbesartan | Irbesartan Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Losartan | Losartan | Losartan Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Valsartan | Valsartan | Valsartan Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Lisinopril | Lisinopril | Lisinopril Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Captopril | Captopril | Captopril Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Enalapril | Enalapril | Enalapril Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Ramipril | Ramipril | Triatec, Ramipril Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Metoprolol | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Metoprolol |
| Blutdruck | Amlodipin | Amlodipina | Norvasc, Amlodpina Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol |
| Blutdruck | Nifedipin | Nifedipina | Nifedipina Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol |
| Blutdruck | Diltiazem | Diltiazem | Diltiazem Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol, Nifedipin, Verapamil | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol, Nifedipin, Verapamil |
| Blutdruck | Verapamil | Verapamil | Isoptil und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol |
| Blutdruck | Bisoprolol | Bisoprololo | Concor und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol |
| Blutdruck | Carvedilol | Carvedilolo | Carvedilol Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Metoprolol, Propranolol |
| Blutdruck | Metoprolol | Metoprololo | Lopresor, Seloken und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Gicht | Allopurinol | Allopurinolo | Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Ibuprofen (nur entzündungshemmend) | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Ibuprofen (nur entzündungshemmend) |
| Schilddrüse | Levothyroxine | Levotiroxina | Eutirox und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Diabetes mellitus | Metformin | Metformina | Glucophage und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Insulin | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | keine |
| Diabetes mellitus, Insulin | Insulin glargin | Insulina Glargine | Lantus, Abasaglar and Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Diabetes mellitus, Insulin | Insulin human | Insulina Umana | Actraphane, Actrapid und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Diabetes mellitus, Insulin | Insulin aspart | Insulina Aspart | Novorapid und Generika | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 1° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 2° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl im 3° Trimenon während der Schwangerschaft bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine | JA, Mittel der Wahl. Ist das Mittel der ersten Wahl während der Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative. | keine |
| Diabetes mellitus, Sulfonylharnstoff | Glibenclamid | Glibenclamide | Daonil, Gliben, Gliboral | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Insulin | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Insulin |
| Diabetes mellitus, oraler GLP-1-Antagonist | Semaglutide | Semaglutide | Ozempic, Rybelsus, Wegovy | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Insulin | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Insulin |
| Diabetes mellitus, DPP-4-Hemmer | Sitagliptin | Sitagliptine | Janumet und Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Insulin | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Insulin |
| Epilepsie, Antiepileptika 1.Generation, Trigeminusneuralgie, Bipolar Störung | Carbamazepin | Carbamazepina | Tegretol und Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Epilepsy: LamotriginTrigeminusneuralgia: Lamotrigin, Levetiuracetam. Bipolar disorder: Quetiapin, Lamotrigin | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Lamotrigin |
| Epilepsie, Antiepileptika 2.Generation | Gabapentin | Gabapentin | Gabapentin Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Lamotrigin | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Lamotrigin |
| Epilepsie, Antiepileptika 3.Generation | Brivaracetam | Brivaracetam | Brivaracetam Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | Lamotrigin | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | Lamotrigin |
| Depression, trizyklische Antidepressiva | Amitryptilin | Amitriptilina | Laroxyl, Limbitryl und Generika | JA, es kann im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | JA, es kann im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | JA, es kann im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | keine | JA, es kann während der Stillzeit nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | keine |
| Depression, Schlafstörung, trizyklische Antidepressiva | Doxepin | Doxepina | Doxepina Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Amitryptilin, Citalopram, Escitalopram, Sertralin | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Amitryptilin, Citalopram, Escitalopram, Sertralin |
| Depression, tetrazyklische Antidepressiva | Mianserin | Mianserina | Lantanon und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram, Escitalopram | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram, Escitalopram |
| Depression, tetrazyklische Antidepressiva | Mirtazapin | Mirtazapina | Remeron und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram, Escitalopram | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram, Escitalopram |
| Depression, Angststörung, Zwangsstörung, selektiver Serotonin-Wiederaugnahmehemmer | Fluoxetin | Fluoxetina | Prozac und Generika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram |
| Depression, Angststörung, Zwangsstörung, selektiver Serotonin-Wiederaugnahmehemme | Citalopram | Citalopram | Citalopram Generika | JA, es kann im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | JA, es kann im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | JA, es kann im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | keine | JA, es kann während der Stillzeit nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | keine |
| Depression, Angststörung, Zwangsstörung, selektiver Serotonin-Wiederaugnahmehemme | Escitalopram | Escitalopram | Cipralex und Genrika | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 1° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 2° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die im 3° Trimenon während der Schwangerschaft besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram | JA, zweite Wahl. Es gibt andere Mittel, die während der Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist. | Sertralin, Citalopram |
| Depression, Angststörung, Zwangsstörung, selektiver Serotonin-Wiederaugnahmehemme | Sertralin | Sertralina | Zoloft und Genrika | JA, es kann im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | JA, es kann im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | JA, es kann im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | keine | JA, es kann während der Stillzeit nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn notwendig. | keine |
| Schwindel, Tinnitus | Betahistin | Betaistina | Vertiserc und Generika | NEIN, kontraindiziert! Darf im 1° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 2° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | NEIN, kontraindiziert! Darf im 3° Trimenon während der Schwangerschaft nicht angewendet werden! | keine | NEIN, kontraindiziert! Darf während der Stillzeit nicht angewendet werden! | keine |
Gruppe:
Wirkstoff:
Italienische Übersetzung:
Italienischer Handelsname:
1° Trimenon:
2° Trimenon:
3° Trimenon:
Bessere Alternativen in der SS:
Stillzeit:
Bessere Alternativen in der SZ:
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LEGENDE
Grün = JA, Mittel der Wahl: ist das Mittel der ersten Wahl in der Schwangerschaft (im angegebenen Trimenon) oder Stillzeit bei gegebener Indikation. Es gibt keine bessere Alternative.
Grau = JA, zweite Wahl: es gibt andere Mittel, die in der Schwangerschaft (im angegebenen Trimenon) oder Stillzeit besser geeignet sind, kann aber nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, wenn es erforderlich ist.
Rot = Nein!: darf in der Schwangerschaft (bzw. dem angegebenen Trimenon) oder in der Stillzeit nicht angewendet werden!
Geraten Sie nicht in Panik, wenn Sie versehentlich ein Medikament, dass nicht für die Schwangerschaft oder Stillzeit geeignet ist, eingenommen haben. Die einzelne Einnahme vieler dieser Medikamente bleibt in der Schwangerschaft folgenlos und erfordert keine Unterbrechung des Stillens. Sie sollten aber Ihren Arzt, Gynäkologen oder Kinderarzt informieren. Dr. Kurpanik berät Sie gerne zum Thema Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS: die hier zur Verfügung gestellte Medikamentenliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellt keine Aufforderung zur Selbstmedikation dar und berücksichtigt nicht die individuelle Gesundheits-/ Krankheitssituation der werdenden oder stillenden Mutter oder des gestillten Kindes. Sie dient als Orientierungshilfe und ersetzt nicht die Beratung durch den Arzt. Folgen Sie immer den Verordnungen Ihres behandelnden Arztes und kontaktieren Sie einen Arzt bei jeder Art von auftretenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen.
KINDERDOSIERUNGEN HÄUFIG VERABREICHTER MEDIKAMENTE
| Gruppe | Wirkstoff | Italienische Übersetzung | Italienische® Handelsname(n) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gruppe | Erwachsene/ Kinder | Wirkstoff | Italienische Übersetzung | Italienische® Handelsname(n) | Dosierung | Darreichungsform | Dosierungsanleitung | Art des Rezeptes | Bemerkung |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 62,5 mg | Zäpfchen | Neugeborenes 0-3 Monate, von 3 kg bis 5 kg: 1 Zäpfchen alle 6 Stunden, max. 4 Zäpchen/24 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 125mg | Zäpfchen, Brause-Granulat | Kinder 6-19 Monate, von 7 bis 10 kg: 1 Zäpfchen oder 1 Säckchen alle 6 Stunden, max. 4x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 125mg/5ml | Sirup | 5-6 Monate 7,2 kg alle 6 Stunden, max. 4x/Tag, 8 kg 7-10 Monate 4 ml alle 6 Stunden max. 4/Tag, 9 kg 11-14 Monate 5,5 ml alle 6 Stunden max. 4x/Tag, 10 kg 15-19 Monate 6 ml alle 6 Stunden max. 4/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 250 mg | Zäpfchen | 20 - 29 Monate 11-12 kg: 1 Zäpfchen alle 8 Stunden max. 3x/Tag, 30 Monate - 6,5 Jahre 1 Zäpfchen alle 6 Stunden max. 4/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, fiebersenkend | Kinder | Paracetamol | Paracetamolo | Tachipirina und Generika | 500 mg | Tabletten, Zäpfchen | 6,5 - < 8 Jahre 21-25 kg: 1/2 Tablette alle 4 Stunden, max. 6/Tag 8 -11 Jahre 26-40 kg 1 Tablette/Zäpfchen alle 4 Stunden max. 6x/Tag 12 - 15 Jahre 41-50 kg 1 Tablette/ Zäpfchen alle 4 Stunden max. 6/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Ibuprofen | Ibuprofene | Nurofen 100 und Generika | 100 mg/5ml | Sirup | 3-6 Monate 5,6 - 7 kg 2,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 6-12 Monate 7 - 10 kg 2,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 1 - 3 Jahre 10 - 15 kg 5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 15 - 20 kg 4 - 6 Jahre 7,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 7 - 9 Jahre 20 - 28 kg 10 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 10 -12 Jahre 28 - 43 kg 15 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Ibuprofen | Ibuprofene | Nurofen 200 und Generika | 200 mg/5ml | Sirup | 3-6 Monate 5,6 - 7 kg 1,25 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 6-12 Monate 7 - 10 kg 1,75 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 1 - 3 Jahre 10 - 15 kg 2,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 15 - 20 kg 4 - 6 Jahre 3,75 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 7 - 9 Jahre 20 - 28 kg 5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden, 10 -12 Jahre 28 - 43 kg 7,5 ml max. 3x/Tag alle 8 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Ibuprofen | Ibuprofene | Nurofen 200 und Genrika | 200 mg | Tabletten, Granulat, Brausetabletten | > 12 Jahre 1 Tablette 2-3x/Tag min. alle 8 Stunden. | Nicht verschreibungspflichtig. | |
| Schmerzmittel, entzündungshemmend, fiebersenked, Nicht-steroidales Antirheumatikum | Kinder | Metamizol | Metamizolo | Novalgina und Generika | 500 mg/ml | Tropfen | 1 Tropfen = 1 ml = 500 mg, 3 - 11 Monate 5 - 8 kg max. 2-5 Tropfen alle 6 Stunden, 1-3 Jahre 9 - 15 kg 3 - 10 Tropfen alle 6 Stunden, 4 - 6 Jahre 16 - 23 kg 5 - 15 Tropfen alle 6 Stunden, 7 - 9 years 24 30 kg 8 - 20 Trpfen alle 6 Stunden, 10 - 12 Jahre 31 - 45 kg 10 - 30 Tropfen alle 6 Stunden | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Penicillin | Kinder | Amoxicillin und Clavulansäure | Amoxicillina e acido clavulanico | Augmentin und Generika | 400 + 57 mg /5ml | Suspension, Säckchen mit Granulat | Kinder 2 Monate - 2 Jahre: 2kg 0,6 ml alle 12 Stunden, 3 kg 0,8 kg alle 12 Stunden, 4 kg 1,1 ml alle 12 Stunden, 5 kg 1,4 ml alle 12 Stunden, 6 kg 1,7 ml alle 12 Stunden, 7 kg 2 ml alle 12 Stunden, 8 kg 2,3 ml alle 12 Stunden, 9 kg 2,5 ml alle 12 Stunden, 10 kg 2,8 ml alle12 Stunden, 11 kg 3,1 ml alle 12 Stunden, 12 kg 3,4 ml alle 12 Stunden, 13 kg 3,7 ml alle 12 Stunden, 14 kg 3,9 ml alle 12 Stunden , 15 kg 4,2 ml alle 12 Stunden. Children > 2 years Suspension: 2 - 6 Jahre 13 - 21 kg 5ml alle 12 Stunden, 7 - 9 Jahre 22 - 29 kg 7,5 ml alle 12 Stunden, 10 - 12 Jahre 22 - 40 kg 10 ml alle 12 Stunden. Säckchen mit Granulat: 2 - 6 Jahre 13 - 21 kg 1 Säckchen alle 12 Stunden, 7 - 12 Jahre 22 - 40 kg 2 Säckchen alle 12 Stunden. Kinder ab 12 Jahren und > 40 kg: Erwachsenendosis. Für 6 Tage.. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Penicillin | Kinder | Amoxicillin | Amoxicillina | Zimox und Generika | 50 mg/ml | Suspension | 10 Stunden: 10 ml (= 500mg) | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Macrolid | Kinder | Azithromycin | Azitromicina | Zitromax und Generika | 40mg/ml, 200mg/5 ml | Suspension | Kinder > 6 Monate und < 45 kg: 10mg/kg Körpergewicht 1x/Tag for 3 Tage. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Macrolid | Kinder | Clarithromycin | Claritromicina | Klacid und Generika | 125mg/5ml, 250mg/5 ml | Suspension | Kinder 6 Monate: 7,5mg/kg Körpergewicht. 125mg/5 ml: 8 -12 kg Körpergewicht: 2x/Tag 62,5 mg = 2,5ml, 12 - 20 kg: 2x/Tag 125 mg = 5 ml, 20 - 30 kg Körpergewicht: 187,5 mg = 7,5 ml, 30 - 40 kg Körpergewicht: 250 mg = 10 ml. 250mg/5ml: 8 -12 kg Körpergewicht: 2x/Tag 62,5 mg = 1,75 ml, 12 - 20 kg: 2x/Tag 125 mg = 2,5 ml, 20 - 30 kg Körpergewicht: 187,5 mg =3,75 ml, 30 - 40 kg Körpergewicht: 250 mg = 5 ml. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Kinder | Tobramycin | Tobramicina | Tobral and generics | 0.30% | Augentropfen, Augensalbe | Tropfen: 1 Tropfen alle 4 Stunden mit einer Nachtpause solange die Symptome bestehen + 1 Tag. Salbe: 1 cm alle 3-4 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Ohne Kortison. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Kinder | Fusidic acid | Acido fusidico | Fucithalmic and generics | 1% | Augentropfen | 1 Tropfen alle 12 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Mit Kortsion. |
| Antibiotikum, Augenheilkunde | Kinder | Fucidinsäure und Dexamethason | Acido fusidico e desametasone | Tobradex and generics | 0,3% + 0,1% | Augentropfen, Augensalbe | Tropfen: 1 Tropfen alle 4 hours mit einer Nachtpause solange die Symptome bestehen + 1 Tag. Salbe: 1 cm alle 3-4 Stunden solange die Symptome bestehen + 1 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Kombination Antibiotikum und Kortison. |
| Antibiotikum, Dermatologie | Kinder | Fucidinsäure | Acido fusidico | Fucidin und Generika | 20 mg/g | Creme, Salbe | Creme: 2 -3 x/Tag. Salbe: Mit Verband 1 - 2 x/Tag, ohne Verband 3x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Ohne Kortison. |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Kinder | Terbinafin | Terbinafina | Lamisil und Generika | 250 mg, 1% | Tabletten, Creme | Tabletten: 5-12 Jahre und 20 - 40 kg Körpergewicht: 125 mg 1x/Tag. Körperpilzinfektion: 2 -4 Wochen, Kopf: 4 Wochen, Füße: 2-6 Wochen, Fingernägel: 6 Wochen, Fußnägel: 12 Wochen. Creme: 1-2x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Nicht geeignet für Kinder unter 5 Jahren und unter 20 kg Körpergewicht. |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Kinder | Clotrimazol | Clotrimazolo | Canesten und Generika | 1% | Creme, Spray | Creme/ Spray: 2 - 3x/Tag | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antimykotikum, Pilzinfektionen | Kinder | Miconazol | Miconazolo | Daktarin | 2% | Creme, Spray, Emulsio, Mundgel | Für Kinder > 2 Jahre. Mundgel: 4x/Tag, Creme 1-2x/Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Herpes | Kinder | Aciclovir | Aciclovir | Zoviraxlabiale und Generika | 50 mg/g | Creme | Lippen- und Genitalherpes: 5x/Tag alle 4 Stunden für 5 bis 10 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Herpes | Kinder | Aciclovir | Aciclovir | Zoviraxlabiale und Generika | 50 mg/g | Creme | Lippen- und Genitalherpes: 5x/Tag alle 4 Stunden für 5 bis 10 Tag. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | |
| Antiviral, Herpes | Kinder | Aciclovir | Aciclovir | Aciclovir Generika | 200 mg, 400 mg, 800 mg | Tabletten Suspension | Kinder > 2 Jahre: Herpes simplex und genitalis: 200 mg 5x/Tag alle 4 Stunden mit Nachtpause von 8 Stunden für mindestens 5 Tage. Kinder < 2 Jahre 100 mg 5x/Tag alle 4 Stunden mit Nachtpause von 8 Stunden für mindestens 5 Tage.. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. | Keine Studien für Neugeborene und für die Anwendung für Herpes zoster vorhanden. |
| Antiemetika, Übelkeit, Erbrechen | Kinder | Metoclopramid | Metoclopramid | Plasil, Maalox nausea und Generika | 4 mg/ml, 10 mg/10 ml | Tropfen, Tabletten | Tropfen: 1 Tropfen = 0,2 mg. 1-3 Jahre 10-14 kg: 5 Tropfen bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 3-5 Jahre 15-19 kg 10 Tropfen bis hzu 3x/Tag alle 6 Stundfen, 5-9 Jahre 20-29 kg 12 Tropfen bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 9-18 Jahre 30-60kg 25 Tropfen bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden. Sirup: 1-3 Jahre 10-14 kg: 1 mg bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 3-5 Jahre 15-19 kg 2mg bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 5-9 Jahre 20-29 kg 2,5 mg bis zu 3x/Tag alle 6 Stunden, 9-18 Jahre 30-60kg 5mg bis zu 3/Tag alle 6 Stunden. | Wiederholungsrezept: 10x innerhalb 6 Monaten. |
Gruppe:
Wirkstoff:
Italienische Übersetzung:
Italienische® Handelsname(n):
Dosierung:
Darreichungsform:
Dosierungsanleitung:
Art des Rezeptes:
Bemerkung:
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IMPFKALENDER
| Alter | Impfungen |
|---|---|
| Geburt | Hepatitis B * |
| 3 Monate | Diphtheria *, Tetanus *, Pertussis *, Poliomyelitis *, Hepatitis B *, Haemophilus Influenzae B *, Pneumokokken |
| 5 Monate | Diphtheria *, Tetanus *, Pertussis *, Poliomyelitis *, Hepatitis B *, Haemophilus Influenzae B *, Pneumokokken |
| 6 Monate | Grippeimpfung, jährlich |
| 11 - 13 Monate | Diphtheria *, Tetanus *, Pertussis *, Poliomyelitis *, Hepatitis B *, Haemophilus Influenzae B *, Pneumokokken |
| 13 Monate | Hepatitis A, 2 Impfungen |
| 13 - 15 Monate | Masern *, Röteln *, Mumps *, Windpocken *, Meningokokken C |
| 5-6 Jahre | Diphtheria *, Tetanus *, Pertussis *, Poliomyelitis *, Masern *, Röteln *, Mumps *, Windpocken * |
| 12 Jahre | Papillomavirus, 3 Impfungen |
| 12-14 Jahre | Diphtheria *, Tetanus *, Pertussis *, Meningokokken C |
| Erwachsene | Diphtheria,Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Auffrischung alle 10 Jahre |
Mit * gekennzeichnete Impfungen sind obligatorisch, solche ohne Sternchen werden empfohlen.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Der Impfkalender kann Änderungen und Aktualisierungen unterliegen.
REISEIMPFUNGEN UND PROPHYLAXE
| Impfung | Handelsname | Erwanchsene / Kinder | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Impfung | Handelsname | Erwanchsene / Kinder | Alter | Anzahl Injektionen für Grundimmunisierung | Dauer des Impfschutzes | Anwendung | Schwangerschaft | Stillzeit | Übertragungswege der Infektion |
| Hepatitis A | AVAXIM | Erwachsene | >15 Jahre | 2 | 10 Jahre | 2. Dosis 6-12 (maximal 36) Monate nach der 1. Dosis. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Kann verabreicht werden. | Fäkal-oral |
| Hepatitis A | HAVRIX | Erwachsene | >16 Jahre | 1 bis 2 | Einige Jahre nach einer Dosis, 25 Jahre nach 2 Dosen. | 2. Dosis 6-12 (maximal 36) Monate nach der 1. Dosis. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Fäkal-oral |
| Hepatitis A | VAQTA | Erwachsene/ Kinder | > 1 Jahre | 2 | 6 Jahre | 2. Dosis 6-12 (maximal 36) Monate nach der 1. Dosis. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Fäkal-oral |
| Hepatitis B | ENGERIX B | Erwachsene/ Kinder | Von Geburt an | 4 | individuell | Kinder: siehe Impfkalender, Erwachsene: Tag 0, 7 und 21, 4. Dosis 12Monate nach der 3 Dosis. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Kann verabreicht werden. | Durch Blut und Blutprodukte, sexuell, während der Geburt von Mutter zu Kind. |
| Hepatitis A + B | TWINRIX | Erwachsene/ Kinder | > 1 Jahr | 4 | individuell | Erwachsene: 2. Dosis 1 Monat nach der 1. Dosis, 3. Dosis 6 Monate nach der 1. Dosis, Booster 12 Monate nach der 1. Dosis. Schnellschema: Tag 0, 7 und 21, Booster 12 Monate nach der 1. Dosis. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Fäkal-oral, durch Blut und Blutprodukte, sexuell, während der Geburt von Mutter zu Kind. |
| Frühsommermeningitis | TICOVAC, FSME-Immun | Erwachsene/ Kinder | > 1 Jahr | 3 (- 4 Immunschwäche, >60 Jahre) | 5 Jahre | 2 Dosis 1-3 Monate nach der 1. Dosis (Schnellschema nach 14 Tagen), 3. dosis 5-12Monate nach der 2. Dosis. 4. Dosis (Immunschwäche und >60 Jahre zusätzliche Dosis 4 Wochen nach der 2. Dosis). | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Zeckenbisse |
| Meningokokken Typ A, C, W135, Y | MENVEO | Erwachsene/ Kinder | > 2 Monate | Kinder: 2-3 , Erwachsene 1 | lebenslang | Kinder: mindestens 2 Monate zwischen den Dosen. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Schmier-und Tröpfcheninfektion |
| Meningokokken Typ B | BEXSERO | Erwachsene/ Kinder | > 2 Monate | Kinder: 2-3 , Erwanchsene 2 | lebenslang | 1-2 Monate zwischen den Dosen, Booster abhängig vom individuellen Risiko. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Schmier-und Tröpfcheninfektion |
| Tollwut | RABIPUR | Erwachsene/ Kinder | Von Geburt an | 3 (Präexposition) | individuell | Präexpositionn: Tag 0, 7, 21 (28),Booster abhängig vom Titer. | Kann verabreicht werden. | Kann verabreicht werden. | Tiere |
| Poliomyelitis | IMOVAX POLIO | Erwachsene/ Kinder | Als Booster > 4 Jahre | 4 | 10 Jahre | Kinder: in Kombination mit anderen Impfungen, siehe auch Impfkalender.Erwachsene: Auffrischimpfung alle 10 Jahre. | Kann verabreicht werden. | Kann verabreicht werden. | Stuhl- und Tröpfcheninfektion. |
| Gelbfieber | STAMARIL | Erwachsene/ Kinder | > 9 Monate, > 60 Jahre, nur wenn unbedingt notwendig. | 2 | 10 Jahre nach einer Dosis, lebenslang nach dem Booster. | 1. Dosis 10 Tage vor Abreise! Booster 10 Jahre nach 1. Impfung. | Kontraindiziert in der Schwangerschaft. | Kontraindiziert in der Stillzeit. Wenn eine Impfung notwendig sein sollte, muss das Stillen für 2 Wochen unterbrochen werden. | Mücken |
| Japanische Enyephalitis | IXIARO | Erwachsene | >18 Jahre | 3 | 10 Jahre | Tag 0 und 28, 3. Dosis spätestens 12 Monate nach den ersten beiden Dosen. | Kontraindiziert in der Schwangerschaft. | Kontraindiziert in der Stillzeit. | Mücken |
| Typhus | TYPHIM VI | Erwachsene/ Kinder | > 2 Jahre | 2 | 3 Jahre | Auffrischimpfung alle 3 Jahre. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Fäkal-oral, Nahrung, Insekten. |
| Typhus | VIVOTIF (oral) | Erwachsene/ Kinder | > 2 Jahre | Tag 1, 3 und 5 | 1-3 Jahre | Neue Reise: Wiederholen anch 1 Jahr. Langzeitaufenthalt im Endemiegebiet: alle 3 Jshre. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Fäkal-oral, Nahrung, Insekten. |
| Cholera | DUKORAL (oral) | Erwachsene/ Kinder | > 2 Jahre | 2 orale Dosen im Abstand von 1 Woche. | 5 Jahre | 2 orale Dosen mit einem Abstand von einer Woche. Booster 3 Monate bis 5 Jahre nach Grundimmunisierung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Nach Nutzen-Risiko Abwägung. | Fäkal-oral,kontaminiertes Wasser und Nahrung. |
| Dengue Fieber | QDENGA | Erwachsene/ Kinder | > 4 Jahre | 2 Dosen | lebenslang | 2 Dosen im Abstand von 3 Monaten | Kontraindiziert in der Schwangerschaft. | kon | Mücken |
Impfung:
Handelsname:
Erwanchsene / Kinder:
Alter:
Anzahl Injektionen für Grundimmunisierung:
Dauer des Impfschutzes :
Anwendung:
Schwangerschaft:
Stillzeit:
Übertragungswege der Infektion:
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LEGENDE
Grün = JA, kann verabreicht werden.
Grau = Kann verabreicht werden nach Nutzen-Risiko-Abwägung.
Rot = NEIN, kontraindiziert in Schwangerschaft und Stillzeit.
Dr. Silvia Kurpanik
Ärztekammer Florenz Nr. 13121
Via Antonio Cocchi, 18 – 50131 – Florenz
Via 27 Aprile, 19R – 50129 Florenz
Mobilnummer: +39.331.8257330
VAT:IT06155210484
ARBEITSZEITEN
Täglich von 9:00 bis 21:00.
Hausbesuche in Florenz nach Vereinbarung möglich.
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